„Die Leute werden immer rücksichtsloser …“

© Kiepenheuer & Witsch

Ursprünglich als Abschlussarbeit für den Creative-Writing-Kurs am Bennington College in Washington geschrieben, war Bret Easton Ellis‘ damaliger Professor derart beeindruckt von „Unter Null“ (engl. „Less than Zero“), dass er den 21-jährigen Studenten dazu motivierte, die Arbeit als Roman im Jahr 1985 zu veröffentlichen.

Ein Glücksfall für Autor wie Leser gleichermaßen, ist doch Ellis‘ Erstlingswerk knapp dreißig Jahre später längst zum Kultbuch einer ganzen Generation avanciert. Zugleich stellt es den Ausgangspunkt einer Reihe weiterer stilistisch wie inhaltlich ähnlicher Titel des Schriftstellers dar, die alle eins gemeinsam haben – sie sind nichts für die kurzweilige Lektüre für zwischendurch, sondern verstörend-düstere Milieuschilderungen aus der Upper-Class, von denen Zartbesaitete besser von vorneherein ihre Finger lassen sollten. Wenngleich ich mich selbst nicht zu den Letzteren zähle, hat doch mich insbesondere die Verfilmung von „American Psycho“ lange von einer Lektüre des Autors abgehalten. Zu Unrecht, wie ich nach Beendigung des Buches feststellen muss. „Unter Null“ ist ein harter, dunkler, bitterer Trip, aber letztlich in allen Belangen lohnenswert.

Die Story, welche eigentlich genauso belanglos ist, wie das Treiben ihrer Protagonisten, sei an dieser Stelle zum Verständnis dennoch kurz angerissen:

Erzählt wird die Geschichte des privilegierten und bis über alle Maßen verwöhnten Studenten Clay, welcher über Weihnachten und Neujahr für einen Familien-Besuch nach Los Angeles zurückkehrt, sich letztlich von dieser aber sogleich distanziert, um sich stattdessen in das alte Vor-College-Leben zu stürzen und gemeinsam mit seinen Kumpels von früher, allesamt aus ähnlich reichen Verhältnissen stammend, in das Party-Leben der High Society einzutauchen. Frei von jeglichen sozialen oder beruflichen Verpflichtungen besteht das einzige Problem darin die Zeit im sonnigen Kalifornien irgendwie totschlagen zu können. Die Tage sind ausgefüllt mit Drogen- und Alkoholexzessen, sexuellem Verkehr mit Männern wie Frauen, ziellosen Autofahrten in teuren Autos über die Boulevards von L.A. – ständig auf der Suche nach dem schnellem Kitzel, dem Kick, der wenigstens für eine kurze Zeit die Langeweile vertreibt und die sinnlose Leere des Alltags füllt. Ein Kick, der aber am Ende doch stets ausbleibt.

Wie lebende Tote wandeln Clay und seine Freunde von Party zu Party, von einer Line Koks zur nächsten – gefangen in einem Teufelskreis immer extremerer Beschäftigungen, denen diese Kinder ebenso oberflächlicher und verstörender Eltern nach und nach erliegen. So schaut Clay tatenlos mit zu, wie sich sein ehemals bester Freund Julian durch seine Heroinabhängigkeit prostituiert, wie sein Drogendealer Rip mit mehreren anderen ein 12-jähriges gefesseltes Mädchen bestialisch vergewaltigt, wie sich gleich eine ganze Gruppe an der Brutalität eines Snuff-Films erfreut. Obwohl durchaus angewidert vom moralischen Verfall seiner alten Clique, besitzt Clay am Ende doch keinen über sich selbst hinausweisenden eigenen Antrieb. Unfähig zur Aktion, dazu zu fühlen, zu lieben und taub vom sinnentleerten Leben bleibt ihm am Ende als Ausweg nur die Abreise … und damit das zu tun, was ihm seit der Ankunft am Flughafen auf einem Reklameschild immer wieder entgegen geprangt hat: „Verschwinde von hier!

Was Jack Kerouac einst in „On the Road“ als Genre aus der Taufe und zum Programm erhob – in „Unter Null“ wird es auf eine neue und leider wahrscheinlich nicht mal finale Ebene gestemmt, in der der Wille zur sexuellen und ethischen Freiheit im Verbund mit der Bewusstseinserweiterung durch Drogen längst nicht mehr der Intensivierung des Lebensgefühls dient, als vielmehr zur Betäubung eben dieses. Während ein Irvine Welsh in „Trainspotting“ und weiteren Werken genau dieses Phänomen aus der Sicht der sozialen Unterschicht schildert, führt Ellis mehr als eindringlich vor Augen, dass der moralische Verfall keinerlei Unterschiede mehr macht und keine gesellschaftlichen Grenzen kennt. Ob Arm oder Reich – das Ende der klassischen Familie, die ergebnislose Suche nach der eigenen Bestimmung finden wir inzwischen in allen Bereichen vor. Und seit Burgess „Clockwork Orange“ habe ich persönlich kein Buch mehr in den Händen gehabt, das die stumpfsinnige Maschinerie unserer in so vielen Belangen degenerierten und emotionslosen Gesellschaft derart intensiv und sprachlich präzise auf Papier übertragen hat, wie Bret Easton Ellis „Unter Null“. Gerade die völlige Abwesenheit gefühlsmäßiger Regungen, diese kalte, abgebrühte, ekelhaft sachliche Sprache angesichts schlimmster Ereignisse, hat mich tief getroffen und schockiert. Und das nicht weil eine fiktive Geschichte hier gut funktioniert, sondern weil einem in jeder Zeile im Bewusstsein bleibt, dass das Buch ein gänzlich realistisches Spiegelbild der 80er Jahre im mondänen Kalifornien darstellt – und es sich seitdem dort und auch andernorts sicherlich nicht verbessert hat. Im Gegenteil.

Es entbehrt also nicht einer gewissen Ironie, dass es gerade ein vollkommen gefühlskaltes Buch ist – in dem sich übrigens der Autor eines moralischen Zeigefingers vollkommen enthält und es zwischen all den hassens- und bedauernswerten Figuren keinerlei „Helden“ gibt – das uns auf solche eindringliche Art und Weise berührt. Die scharfe, aber immer nüchterne Feder mit der Ellis den Leser mit den Entartungen der Jugendlichen konfrontiert – sie ist der Resonanzkörper der Grausamkeit, der Destruktion und des nie enden wollenden Stumpfsinns.

Unter Null“ ist von Anfang bis Ende düster, gönnt uns trotz dauerhaft brennender kalifornischer Sonne, getönten Brillengläsern, grellblonden Haaren und gebräunten Körpern keinerlei Licht, keinerlei Ansätze vom so erfüllenden „Way of Life“. Stattdessen herrscht eine Schwere vor, die selbst die Erinnerungen Clays nicht durchbrechen können, der oft am Rande der Tränen zurückblickt und in der inzwischen längst verstorbenen Großmutter oder den Jahren an der Highschool einen Hauch von Normalität zu erkennen glaubt. Diese zarten Andeutungen von Gefühl reichen jedoch am Ende nicht aus, um ihn zu berühren. Gefangen im Luxus alles zu haben und bekommen zu können, ist er einfach nicht in der Lage sein eigenes seelisches Leid zu erkennen, ist er nie verzweifelt genug, die Anstrengung zu unternehmen, hinter die hohle Fassade zu blicken und aus dieser auszubrechen.

Nach knapp 200 Seiten kehrt Clay Kalifornien und einer möglichen Liebe den Rücken. Was bleibt sind tiefe Eindrücke, ein schaler Beigeschmack und verstörende Bilder, die ich wohl so schnell nicht losbekommen werde. „Unter Null“ ist ein Buch, das die Macht des geschriebenen Wortes aufs Eindrucksvollste unter Beweis stellt. Ein nachtschwarzes Panorama über die langen, schweren Schatten des Jet-Sets und der Upper-Class, das seinen Kultstatus völlig zu Recht verliehen bekommen hat. Ganz große Literatur auf kleinstem Raum – weitere Werke dieses Autors werden sicher in Bälde in mein Regal wandern.

Wertung: 91 von 100 Treffern

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  • Autor: Bret Easton Ellis
  • Titel: Unter Null
  • Originaltitel: Less than Zero
  • Übersetzer: Sabine Hedinger
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch
  • Erschienen: 01.2006
  • Einband: Taschenbuch
  • Seiten: 208 Seiten
  • ISBN: 978-3462037005
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City of Ice

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(c) Knaur

Weihnachten ist nicht mehr weit entfernt, der Winter deutlich spürbar. Was liegt da näher, als sich mit der Lektüre ebenfalls auf die Witterungen einzustellen und sich in das verschneite Kanada zu begeben. Von dort stammt John Farrow, dessen Kriminalroman „Eishauch“ hierzulande – weitestgehend unbeachtet von der großen Masse und dem Feuilleton – inzwischen wieder zu den vergriffenen Titeln zählt. Warum also vorstellen? Nun, einerseits weil Besitzer eines Kindles oder eines ähnlichen elektronischen Lesegeräts (Nein, ich lasse mich jetzt nicht darüber aus, was ich davon halte) immer noch zuschlagen können und alle anderen antiquarisch weiterhin fündig werden. Und andererseits – der Ausflug in die „City of Ice“ – er lohnt.

John Farrows Debütroman im Thriller-Genre wäre ohne die Empfehlung Jochen Königs auf der Krimi-Couch ganz sicher an mir vorbeigegangen, da das lieblose Cover sowie der wieder mal wenig zutreffende Titel „Eishauch“ ihre Rolle als Eye-Catcher auf ganzer Linie verfehlen. Für den eventuell kaufinteressierten Leser mutet das Buch so wie der x-te Aufguss eines blutigen Splatter-Serienkillerromans an, wovon der wahre Plot jedoch nicht weiter entfernt sein könnte. Farrow schwimmt nämlich gegen den Strom der derzeit überbordenden Mainstreamunterhaltung und hat ein Werk zu Papier gebracht, das nicht nur die Elemente mehrerer Genres vereint, sondern vor allem die kanadische Stadt Montreal zum ersten Mal (zumindest für uns deutsche Leser) in den Mittelpunkt eines Kriminalromans stellt. Sie, die „City of Ice“ (so der Originaltitel), ist auch die körperlose Hauptfigur, um die sich die Stränge der intelligent konzipierten Handlung winden. Diese sei kurz angerissen:

Es herrscht tiefster Winter in Montreal. Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt und Glätte auf den Straßen haben das alltägliche Leben fast zum Erliegen gebracht. Dennoch brodelt unter der kalten Eisschicht ein gefährlich heißer Moloch aus Korruption und Gewalt. Der Krieg zwischen den rivalisierenden Biker-Gangs „Rocket Machine“ und „Hells Angels“ hat Montreal an den Rand des Ausnahmezustands gebracht und die vielen Bombenattentate dazu geführt, dass eine eigene Sondereinheit zur Aufklärung, die „Wolverines„, ins Leben gerufen wurde. Diese ist den eigentlichen, aus Russland stammenden Drahtziehern auf der Spur, die augenscheinlich von ehemaligen KGB-Agenten unterstützt werden. Eine internationale Verstrickung, welcher der französische Sergeant-Detective Emile Cinq-Mars in seiner lange Karriere eigentlich stets aus dem Weg gegangen ist. Als am Heiligabend einer seiner Informanten ermordet und aufgehängt am Kleiderhaken eines Schranks aufgefunden wird, ist es mit seiner beruflichen Distanz jedoch schlagartig vorbei. Das um den Hals des Toten hängende Papier samt der Nachricht „Frohe Weihnachten, M5“ ist eine Herausforderung zum Kampf, die er gemeinsam mit seinem neuen englischen Partner Bill Mathers enthusiastisch annimmt. Ein Enthusiasmus, welcher nur solange anhält, bis beide feststellen müssen, dass sich der Kreis der Verdächtigen auch durch den Polizeiapparat zieht und selbst die CIA ihre Finger im Spiel zu haben scheint. Die Aufklärung des Mordes sowie die Rettung einer weiteren gefährdeten Informantin wird nun zum Wettlauf mit der Zeit…

John Farrows (Pseudonym des kanad. Autors Trevor Ferguson) „Eishauch“ genretechnisch einzuordnen gleicht aufgrund des komplexen Handlungsaufbaus einem schwierigen Balanceakt. Anleihen von Ellroy sind zweifelsohne genauso zu finden wie ein detailliert-gefühlvoller Blick auf eine Stadt, wie man ihn sonst ähnlich lebendig nur von Ian Rankins John Rebus-Serie kennt. Das Thema ist sehr aktuell, wird beinahe beängstigend realistisch geschildert. Montreal wirkt wie eine Stadt, die den Kampf gegen das Verbrechen längst verloren hat. Ein Schlachtfeld, auf dem beiderseitig nur noch neue Strategien ausprobiert werden, um das Ringen nach Macht an anderer Stelle erneut aufzunehmen. Die Grenzen zwischen gut und Böse sind fließend, Bestechung nicht die Ausnahme sondern die Regel. Ein düsteres Bild, das Farrow zeichnet und welches der Leser mühsam schlucken muss. Sehr langsam und bedächtig, manchmal zu langsam, baut der Autor seinen Plot auf, wobei er versucht alle Facetten abzudecken. Bereits nach wenigen Seiten ist klar: Schreiben kann der Mann. Doch wo ist die Spannung, der Thrill dieses Thrillers? Ist es überhaupt einer?

Farrows Anspruch so authentisch wie möglich zu sein, jede Motivation zu erklären, steht ironischerweise diesem Spannungsaufbau gelegentlich im Wege. Lange tappt man in Dunkeln, sieht man die Zusammenhänge nicht, bis uns der Autor gut hundert Seiten vor Schluss meisterhaft darüber stolpern lässt. Hier nimmt nun auch das ganze Fahrt auf, gerade noch rechtzeitig, um in einem Finale zu münden, das zwar nicht alle Fragen löst, dies jedoch auch gar nicht will. Es lässt uns traurig, nachdenklich und mit dem begierigen Gefühl zurück doch auf jeden Fall noch ein weiteres Buch dieses kanadischen Autors lesen zu wollen.

Eishauch“ – das ist ein äußerst tiefgründiger Noir-Polizeiroman-Mischling, der heftige Brutalität nur wohldosiert verwendet und dem Leser eine gewisse Neigung zur Nachdenklichkeit abfordert. Ein interessantes, aber auch erschreckendes Debüt, durch den die Krimilandkarte einen neuen Handlungsort hinzugewonnen hat. Mit dem Nachfolger „Treibeis„, dem ich demnächst auch hier näher vorstellen werde, konnte Farrow sogar noch eine Schüppe oben drauflegen.

Wertung: 83 von 100 Trefferneinschuss2Autor: John Farrow

  • Titel: Eishauch
  • Originaltitel: City of Ice
  • Übersetzer: Friederike Levin
  • Verlag: Knaur
  • Erschienen: 11.2008
  • Einband: Taschenbuch
  • Seiten: 587
  • ISBN: 978-3426635148

Eine gelungene Hommage ans „Golden Age“

Unbenannt

(c) Heyne

Allein ein Blick aus dem Fenster genügt, um sich zu vergewissern, dass der Winter vor der Tür steht und es bis Weihnachten gar nicht mehr so weit ist. Dichter Nebel, Nachtfrost, das allmorgendliche Kratzen auf der Autoscheibe – alles Begleiterscheinungen des Wetters, mit denen man sich abfinden muss. Wie schön, wenn man es sich dann vor dem warmen Kaminofen mit einem guten Buch gemütlich machen kann. In meinem Fall zu dieser Jahreszeit am Liebsten mit einem Whodunit. Was liegt dann also näher, als „Mord auf ffolkes Manor“ wieder aus dem Regal hervorzukramen:

Gilbert Adair hat mit „Mord auf ffolkes Manor“ etwas geschafft, was nur wenigen vor ihm gelungen ist: Eine gelungene Hommage an die britische Kriminalliteratur der 30er und 40er Jahre auf Papier zu bringen, die gleichzeitig persiflierend und spannend ist. Das er dabei mehr als nur einmal bei den Genies des Genres klaut, mag man ihm vorhalten können. Dennoch hat der Roman genug Eigenständigkeit um funktionieren zu können. Adair trifft den Ton einer längst vergangenen Epoche so genau, dass sich der Leser unmittelbar in diese Zeit zurückversetzt fühlt.

Handlungsaufbau, Schauplatz und Figuren könnten einem typischen Agatha-Christie-Roman entsprungen sein. Und wie bei der großen Queen of Crime kommt auch bei Adair sofort dieses wohlige Krimifeeling auf, bei dem man sich am liebsten in einen großen chintzbezogenen Ohrensessel kuscheln und losschmökern möchte. Von der ersten Seite an nimmt einen die typisch britische Atmosphäre gefangen, lässt man sich von den wunderbar schrulligen und irgendwie vertrauten Charakteren an der Hand führen.

Die Story ist kurz erzählt: Im eingeschneiten Herrenhaus von Roger ffolkes, nahe Dartmoor gelegen (Reminiszenz an Sir Arthur Conan Doyle), ist ein Mord passiert. In einem verschlossenen Raum (John Dickson Carr lässt grüßen) einer Dachkammer. Der in der Nähe wohnende pensionierte Chefinspektor Trubshawe wird gerufen, um den Fall zu klären. Dabei erhält er ungewollt Hilfe von der bekannten Krimiautorin Evadne Mount, die die Ermittlungen selbst in die Hand nimmt und mehr als nur einmal die unter Verdacht stehenden Gäste mit ihren Anekdoten aus der Welt der Kriminalliteratur zur Verzweiflung treibt.

Hier zeigt sich Adairs Gespür für perfekt pointierten Witz, der zwar nicht zu Lachkrämpfen führt, dem Leser mit seiner trockenen Art aber desöfteren zum Schmunzeln bringt. Hinzu kommt das absichtlich überzogene klischeehafte Verhalten der Figuren. Trubshawe ermittelt mit enervierender Langsamkeit, die Verdächtigen winden sich übertrieben beim offenbaren ihrer Geheimnisse und Mount, das Ganze sorgsam verfolgend, zieht (natürlich) als Einzige die richtigen Schlüsse. Sie ist es auch, welche den Gästen, die sich alle zusammen im Salon versammelt haben (Christie hätts nicht besser gekonnt), die vorangegangenen, zum Mord führenden Geschehnisse schildert und mit einer logischen, aber trotzdem genial verblüffenden Auflösung bei ihrem Publikum für Staunen sorgt. Allenfalls Fans der schnelleren Gangart wird bis dahin der langatmige, sich im Endeffekt in überflüssigen Details verlierende Erzählstil, gestört haben.

Insgesamt ist „Mord auf ffolkes Manor“ ein gelungenes Duplikat, das sowohl mit Spannung als auch Witz aufwartet. Eine erfrischend kurzweilige Krimiparodie, welche mit Zitaten und Anspielungen auf den klassischen Krimi aufs Beste unterhält und bei Freunden des Genres (wie mir) nach mehr gieren lässt.“

Wertung: 88 von 100 Trefferneinschuss2Autor: Gilbert Adair

  • Titel: Mord auf ffolkes Manor
  • Originaltitel: The Act of Roger Murgatroyd
  • Übersetzer: Jochen Schimmang
  • Verlag: Heyne
  • Erschienen: 01.2008
  • Einband: Taschenbuch
  • Seiten: 304
  • ISBN: 978-3453-43286-4