Liebe und Tod in syphilitischen Zeiten

© Pendragon

Zwei Jahre nach „Der weiße Affe“ ermittelt Kommissar Ariel Spiro wieder im Berlin der Zwanziger Jahre.  „Golden“ und „Tanz auf dem Vulkan“ lassen wir mal weg. Berlin ist ein Schmelztiegel, in dem unterschiedliche Individuen und Gruppierungen aufeinandertreffen. Folgerichtig ist Ariel Spiros Ermittlung bezüglich des Mordes an zwei namenlosen Russen nur Teil eines größeren Kaleidoskops, in dem sich viele Erzählstimmen mischen. 

Kerstin Ehmer stellt den meist nicht sehr langen Kapiteln Namen voran, damit die geneigte Leserschaft weiß, wer und wessen Geschichte gerade erzählt wird. Am Anfang steht Anton, Sohn von Helene und Herrmann  Kraftschik, die ebenfalls eigene Kapitel bekommen werden. Doch zunächst steht Anton im Mittelpunkt, der Sohn überzeugter Sozialdemokraten, der sich aber eher den Anarchisten zugehörig fühlt. Das wird ihm zum Verhängnis, denn er wird zusammengeschlagen, entführt und brutal gefesselt, da man ich für einen Verräter der anarchistischen Sacher hält, der Mitstreiter rücksichtslos verrät. Ausgerechnet der freundliche Sonnenschein Anton Kraftschick, dessen einziger  Fehler es ist, mit paranoiden russischen Exilanten Anarchie spielen zu wollen.

Pikantes Detail am Rande: Anton ist mit Nike Fromm liiert, der jüdischen Tochter aus gutem Hause, in die sich Ariel Spiro zuvor verliebte, und der er jetzt nachtrauert. Dank Antons Verschwinden wird Nike wieder Kontakt zu ihm aufnehmen, was Ariel eher verwirrt als erfreut. Mittlerweile studiert Nike Medizin und kommt so unweigerlich in Kontakt mit einer schwarzen Fee, die nicht nur Berlin heimsucht: Syphilis wütet und Ehmer schildert die Auswirkungen der Krankheit recht detailliert.

Nach Anton ist Fred „der Spargel“ an der Reihe, ein Berliner Junge direkt aus Zilles Milljöh, der keine Mühen scheut, die Belastungsgrenzen seines Körpers auszutesten. Dank Ariel läuft es vorerst glimpflich ab, später wird Fred im in Ariels Ermittlung eine Rolle spielen.

So geht es weiter, zentrale Rollen nehmen noch Antons Mutter Helene und ihre Mitstreiter ein, die dessen Entführer am anderen Ende des politischen Spektrums, bei den Nationalsozialisten, vermuten. Eine prägnante Rolle spielt auch Kommissar Bludau, den Ariel verachtet, dem er aber wegen einer kleinen Misslichkeit verpflichtet ist.  Ihr Verhältnis bessert sich auch nicht, als Ariel während seiner Ermittlungen die russische Lehrerin Polina ins Visier nimmt, die der schmierige Bludau zu seiner Auserwählten gekürt hat. Könnte sein, dass er in Gewässern fischt, die zu tief und gefährlich für ihn sind.

Kerstin Ehmer beackert ein ähnliches Feld wie Volker Kutscher mit seinen Gereon Rath-Romanen, doch ist das Gebiet groß genug, um mehr als einen Autoren zu beherbergen. Zudem Ehmer stilistisch von ganz eigener Güte ist. Die geschliffen-poetische Sprache des Romans wird leider von ein paar kleinen Nachlässigkeiten beim Lektorat und dem gelegentlichen Hang der Autorin zum Dozieren an unpassenden Stellen getrübt. Aber das ist verschmerzbar.

Ariel Spiros Ermittlung ist nur ein kleiner Teil in einem Wust von Geschehnissen. Die Aufklärung der Morde rückt erst zum Ende des Romans in den Mittelpunkt und wird schnörkellos, ein wenig überhastet, abgehakt. Andere Straftaten wiederum bleiben – außer für den Leser – unaufgeklärt. Der unnatürliche Tod eines Blockwarts und die Beseitigung seiner Leiche sorgen für makabre und sarkastisch-witzige Momente. Das kriminelle Geschehen verblasst angesichts des beflissen recherchierten Stadt- und Zeitportraits, Verweise auf die Gegenwart inbegriffen. Die Nationalsozialisten beherrschen die Szenerie zwar noch nicht, durchforsten sie aber bereits mit stumpfer Gewalt. Sozialdemokraten, Kommunisten und Anarchisten liefern sich unerquickliche Grabenkämpfe, in den Salons feiern geflüchtete russische Aristokraten, mit Dünkel aber ohne finanzielle Rücklagen, ihren eigenen Untergang. Mehrere hunderttausend Flüchtlinge bevölkern die Stadt, darunter solche, die ein baldiges Ende der „Bolschewiken“ herbeisehnen. Unterwandert werden sie von Infiltratoren, die die russische Revolution und ihre Folgen schützen und vorantreiben wollen. Dabei wenig zimperlich vorgehen.

Noch darf sich die Jüdin Nike sicher fühlen, ihren Wohlstand genießen und als angehende Ärztin auf eine Zukunft hoffen. Von der wir bereits wissen, dass sie nicht stattfinden wird.

Obwohl das Sujet nicht sonderlich originell ist, gelingen Kerstin Ehmer eindrückliche Schilderungen vom Leben in  einer Stadt, die geprägt ist von der Diskrepanz zwischen Armut, Wohlstand und Dekadenz. Selbst in der Kunst – der Ausflug in die Kulturszene scheint obligatorisch – nicht voller unbeschwertem Vergnügen, sondern mit der Angst im Nacken, dass Vergänglichkeit und negative Veränderungen dem lebendigen Spuk bald ein unerfreuliches Ende bereiten werden.

Die schwarze Fee“ ist ein Art literarisches Diorama, das aus seiner verschachtelten Erzählweise und den stimmigen Charakteren einiges an Unterhaltsamkeit und intellektueller Positionierung bezieht. Die Kriminalhandlung wird arg beiläufig, aber plausibel, durchdekliniert. Eine stimmungsvolle Zeitreise, die man mit (gesellschaftspolitischen) Vergleichen zur Gegenwart  allerdings nicht überfrachten sollte

Wertung: 80 von 100 Treffern

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  • Autor: Kerstin Ehmer
  • Titel: Die schwarze Fee
  • Verlag: Pendragon
  • Erschienen: 08.2019
  • Einband: Broschiertes Taschenbuch
  • Seiten: 397 Seiten
  • ISBN: 978-3865326560

+++ Vorschau-Ticker „Crime“ – Winter 2019/Frühjahr 2020 – Teil 3 +++

Aller guten Dinge sind bekanntlich drei. Und auch wenn der vorliegende Ticker keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt (eventuell entdecke ich den ein oder anderen Titel erst etwas später), so sollte ich doch nun einen Großteil der – in meinen Augen – verheißungsvollsten Krimis eingefangen haben. Die Chance, dass dabei möglichst viele der aufgeführten Bücher in meinem Regal landen werden, sind zudem recht hoch, denn bei Verlagen wie Pendragon, Ariadne oder Unionsverlag ist man eigentlich grundsätzlich immer auf der sicheren Seite.

Damit ohne weiteres Blabla zu meiner Auswahl. Wie immer freue ich mich auf eure Einschätzung der Liste. Wo schlägt euer Krimi-Herz höher? Und welche Titel habe ich bis jetzt vergessen (Immer gerne her mit den Tipps!)?

  • Giancarlo de Cataldo – Der Agent des Chaos
    • Hardcover, September 2019, Folio Verlag, 978-3852567686, 256 Seiten, 22,00 €
    • Crimealley-Prognose: Nach seiner (auch verfilmten) Mafia-Tetralogie und weiteren im Umfeld des organisierten Verbrechens (u.a. Suburra) angesiedelten Romanen, lässt Der Agent des Chaos mal wieder erfrischende Abwechslung erwarten. 60er Jahre, Woodstock, Auflehnung und Rebellion der Jugend. Und ein Agent Provocateur einer mysteriösen Organisation, welcher die Bewegung im Keim ersticken will. Dazu Sex, Rock ‚N Roll und Drogen. Könnte was werden und macht mich definitiv neugierig.
  • Chris Brookmyre – Dunkle Freunde
    • Taschenbuch, November 2019, Rowohlt Verlag, 978-3499274923, 480 Seiten, 13,00 €
    • Crimealley-Prognose: So regelmäßig wie die Bücher von Chris Brookmyre in Deutschland auf den Markt geworfen werden, so regelmäßig ignoriere ich sie seit Jahren auch. Und langsam stellt sich die Frage: Wieso eigentlich? Immerhin spielt auch Dunkle Freunde wieder mal im von mir geliebten Schottland und auch Protagonist Parlabane ist in Großbritannien längst eine feste Größe. Die Story um eine IT-Rebellin und eine Gruppe Hacker tönt zudem nicht unspannend. Vielleicht sollte ich mir daher endlich einen Ruck geben.
  • Jane Harper – Zu Staub
    • Broschiertes Taschenbuch, Juli 2019, Rowohlt Verlag, 978-3499000980, 384 Seiten, 16,00 €
    • Crimealley-Prognose: Nachdem der zweite Band der Aaron-Falk-Reihe ja doch mitunter zwiespältig aufgenommen wurde (ich habe ihn natürlich noch nicht gelesen), könnte Zu Staub jetzt die Tendenz festlegen, wo die Reise (qualitativ) in Zukunft hingeht. Mir gefällt Harpers trockene, harte und vor allem schnörkellose Sprache, welche die Einsamkeit des kochheißen Outbacks immer plastisch zum Leben erweckt. Ergo: Der dritte Falk wird sicher auch bei mir einziehen.
  • James Lee Burke – Mein Name ist Robicheaux
    • Broschiertes Taschenbuch, Oktober 2019, Pendragon Verlag, 978-3865326584, 464 Seiten, 20,00 €
    • Crimealley-Prognose: Auf der Liste der am heißesten erwarteten Krimi-Titel rangiert dieser ganz weit oben! Mit Mein Name ist Robicheaux bringt der Pendragon Verlag endlich wieder einen bis dato noch unübersetzten Band aus der Reihe um den gleichnamigen Ermittler. Für den absolut unfassbaren Fall, dass also jemand immer noch kein Buch von Großmeister Burke gelesen hat, hier nochmal der dringende Hinweis, dies jetzt unbedingt nachzuholen. Als Bonus gibt es zudem noch die Kurzgeschichte The Wild Side of Life oben drauf. Absoluter Muss-Kauf!
  • Kerstin Ehmer – Die schwarze Fee
    • Broschiertes Taschenbuch, August 2019, Pendragon Verlag, 978-3865326560, 376 Seiten, 18,00 €
    • Crimealley-Prognose: Sie war für mich eine DER Pendragon-Neuentdeckungen der letzten Jahre und hat dennoch meines Erachtens viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommen. Der kleine Verlag aus Bielefeld bräuchte mal wieder einen Verkaufsschlager wie Borrmann. Ehmer hat dafür jegliches Format. Ich kann nur hoffen, dass ihrem zweiten Roman um Kommissar Spiro – an den ich ähnlich hohe Erwartungen habe – mehr Beachtung zuteil wird. Sowohl vom Feuilleton als auch von den Lesern.  An mir soll es jedenfalls nicht scheitern.
  • Chris Hammer – Outback – Fünf tödliche Schüsse
    • Broschiertes Taschenbuch, Juli 2019, Scherz Verlag, 978-3651025721, 496 Seiten, 14,99 €
    • Crimealley-Prognose: Nun ja, die britische und amerikanische Presse überschlägt sich auch bei diesem Thriller mit Superlativen. Und der Scherz Verlag tut das Seinige dazu, um ihn möglichst werbewirksam in Szene zu setzen. Das muss nichts heißen, stößt mir aber immer etwas bitter auf, wenngleich es am Ende wohl Erfolg zeitigen und das Buch Teil meines Regals werden wird. Auch weil die Story irgendwie nach einem Hackberry Holland im Outback klingt und einem nicht oft ein mehrfach mordender Pfarrer begegnet.
  • Gary Disher – Kaltes Licht
    • Hardcover, Juli 2019, Unionsverlag, 978-3293005501, 320 Seiten, 22,00 €
    • Crimealley-Prognose: Weniger Gedanken muss ich mir bei einem weiteren australischen Vertreter machen (Down Under nimmt in diesem Ticker irgendwie viel Platz ein). Gary Disher ist schon lange eine feste, verlässliche Größe. In Kaltes Licht wartet auf den Cold-Cases-Ermittler Alan Auhl eine im Garten vergrabene Leiche, an die sich so gar keiner der mürrischen Bewohner erinnern kann (oder will). Hört sich ein bisschen an wie Rebus in Australien. Und ähnlich wie Rankin, so hat mich auch Disher nie enttäuscht. Umso schöner, dass auch Pulp Master zwe weitere Titel des Autors in der Pipeline hat. Aber dazu mehr an anderer Stelle.
  • Denise Mina – Klare Sache
    • Hardcover, August 2019, Argument/Ariadne Verlag, 978-3867542425, 372 Seiten, 21,00 €
    • Crimealley-Prognose: Denise Mina und Ariadne. Da kommt endlich zusammen, was zusammengehört, denn auch wenn Heyne ja durchaus aktiv für die schottische Autorin geworben hat, irgendwie wollte sie für mich nicht recht in das Programm hineinpassen. Zumal der Klappentext oftmals eine Art Lektüre versprach, welche mit dem Inhalt wenig zu tun hatte, denn Mina steht eben nicht für den gehetzten Vollgas-Thriller, sondern – und das gibt die diesmalige (äußerst verlockende) Beschreibung von Klare Sache treffend wieder – für komplexe, tiefgründige Kriminalliteratur. Muss-Kauf.
  • Tawni O’Dell – Wenn Engel brennen
    • Hardcover, Juli 2019, Argument/Ariadne Verlag, 978-3867542395, 320 Seiten, 21,00 €
    • Crimealley-Prognose: Geisterstädte im ländlichen Pennsylvania. Verwüstete Landstriche. Rednecks. Milieu-Noir. Genug Schlagworte im Klappentext, um die mir bis dato unbekannte Autorin O’Dell nicht nur auf den Merkzettel zu packen, sondern da auch nach ganz weit oben zu schieben. Das könnte – das gute Näschen für außergewöhnliche Literatur von Ariadne im Hinterkopf – ein echter Kracher werden.
  • Dan Kavanagh – Duffy
    • Broschiertes Taschenbuch, August 2019, Kampa Verlag, 978-3311125013,  240 Seiten, 16,90 €
    • Crimealley-Prognose: Die Duffy-Reihe um den gleichnamigen Londoner Private-Eye (in der Tradition von Spade und Marlowe) hatte ich in der Vergangenheit immer mal auf dem Schirm und dann doch wieder Abstand von ihr genommen, da es sich bei Dan Kavanagh um das Pseudonym von Julian Barnes handelt. Und dessen belletristische Werke und ich – nun wir werden wohl in diesem Leben keine Freunde mehr. Aber vielleicht liegen mir seine Krimis ja mehr. Die Wiederentdeckung durch Kampa werde ich daher als Anlass nehmen, Barnes eine weitere, letzte Chance zu geben.
  • Georges Simenon – Die Fantome des Hutmachers
    • Hardcover, August 2019, Kampa Verlag, 978-3311134206, 272 Seiten, 22,90 €
    • Crimealley-Prognose: Auch bei Kampa erscheint diese Neuauflage des früher bei Diogenes veröffentlichten Simenon-Titels. Ein Autor, dessen Maigret-Romane ich sehr schätze und der dennoch zu Lebzeiten zu fleißig war, um überhaupt nur einen geringen Teil seines Werks überhaupt lesen zu können. Der Plot um einen mordenden Hutmacher, der wiederholt in den verregneten Nächten von La Rochelle auf Jagd geht  – was allein sein Nachbar ahnt – lässt aber ein intensives Katz-und-Maus-Spiel erwarten. Hach, und dieses Cover. Ist so gut wie gekauft.
  • Ngaio Marsh – Das Todesspiel
    • Taschenbuch, Oktober 2019, Bastei Lübbe Verlag, 978-3404178919, 240 Seiten, 10,00 €
    • Crimealley-Prognose: Nach mehr als dreißig Jahren feiert auch Ngaio Marshs Inspector Roderick Alleyn sein Comeback auf dem deutschen Buchmarkt. Und die Tatsache, dass Lübbe die Wiederentdeckung mit dem ersten Band der Reihe beginnt, lässt hoffen, dass ich meine alten, in Ehren gehaltenen Goldmann-Ausgaben in Zukunft nach und nach austauschen kann. Für alle die Marsh noch nicht kennen: Die Neuseeländerin gehörte neben Autorinnen wie Agatha Christie, Dorothy L. Sayers und Margery Allingham zu den ganz Großen des Golden Age des Kriminalromans. Und zu denjenigen, die sich, zumindest zu Beginn ihrer Schriftsteller-Karriere, strikt an die Regeln der klassischen Detektivgeschichte hielten. Jedem Freund des Whodunits kann ich daher den Kauf des Buchs nur ans Herz legen.
  • JB Lawless – Tod in der Bibliothek
    • Taschenbuch, Oktober 2019, Kiepenheuer & Witsch Verlag, 978-3462052480, 208 Seiten, 10,00 €
    • Crimealley-Prognose: JB Lawless ist das Pseudonym eines bekannten Autors, über dessen (vermeintlich deutsche?) Identität man Stand jetzt aber nur spekulieren kann. Tod in der Bibliothek dürfte jedenfalls die gleiche Klientel wie Marsh ansprechen, denn klassischer könnte dieser Rätselkrimi kaum daherkommen. Ein eingeschneites Herrenhaus in Irland. Eine illustre Gesellschaft. Ein toter Pfarrer in der Bibliothek. Ergo: Locked-Room-Mystery für eine gemütliche Ohrensessel-Lektüre in der kalten Jahreszeit. Und da ich so etwas zwischendurch immer wieder gerne lese, wird das Buch wohl auch in meine Bibliothek wandern.
  • Matthew Horace mit Ron Harris – Schwarz Blau Blut
    • Broschiertes Taschenbuch, Oktober 2019, Suhrkamp Verlag, 978-3518470152, 270 Seiten, 15,95 €
    • Crimealley-Prognose: Am Ende nochmal ein Titel aus der Ecke True-Crime. Dieser Bericht eines Cops über Rassismus und Polizeigewalt in den USA setzt sich mit einem hochaktuellen Thema auseinander und versucht die Ursache für den all den Hass innerhalb der amerikanischen Gesellschaft zu ergründen. Ein Buch direkt von der Front, von dem ich mir wenig Verklärung, dafür aber mehr Erklärung erwarte, wieso es in den Vereinigten Staaten unter Trump immer öfter zu Toten bei Festnahmen kommt. Oder besser gesagt zu schlichtem, von der Justiz legitimiertem Mord.