+++ Der Vorschau-Ticker – Frühjahr/Herbst 2017 – Teil 2 +++

Damit aus dem Vorschau-Ticker hier kein Rückblick wird, heißt es für mich: Ranhalten. Daher schnell weiter mit meiner nächsten Auflistung verheißungsvoller Titel, von denen einige sogar bereits in den nächsten Tagen in gut sortierten Buchhandlungen stehen dürften. Die Betonung liegt auf gut sortiert, haben es doch besonders die kleineren Verlage seit Jahren immer schwerer, einen Fuß in die größeren Buchhandelsketten zu bekommen. Es ist zwar kein neues Leid über das ich hier klage, aber eins was mich doch weiterhin arg stört, wenn man sieht wie vielen herausragenden Büchern –  durch die inzwischen zu großen Teilen nur noch auf Massenkompatibilität ausgelegten Bestückungen in Filialen – ein größeres Lesepublikum verwehrt bleibt. Wenn daher durch diesen Blog auch nur ein Buch gekauft UND gelesen wird, das sonst auf Halde liegen geblieben wäre, hat sich die Mühe an dieser Stelle bereits gelohnt. Doch nun zu den Titeln:

Der Block“ könnte von der Thematik her wohl kaum aktueller sein und möge bitte eine Zukunftsvision bleiben, die sich nicht erfüllt. Dennoch ist Jérôme Leroys Ansatz von einem Frankreich kurz vor der Übernahme durch die äußersten Rechten ein heißes Eisen, welches man meines Erachtens anfassen muss, denn gerade jetzt heißt es: Wegschauen gilt und hilft vor allem nicht. Politik in Krimis ist immer so eine Sache. Gerade in diesem Fall bin ich aber mehr als optimistisch, hat doch Edition Nautilus schon in der Vergangenheit bewiesen, dass man für solche Titel ein feines Näschen besitzt.

Des Menschen Wolf“ präsentiert sich für mich in erster Linie als Wundertüte. Der Autor sagt mir nichts, der Inhalt klingt nach stereotyper Rache-Geschichte vor Mafia-Kulisse. Und doch: Tropen ist kein Verlag, der seichte Wohlfühlliteratur vertreibt und vielleicht lohnt hier doch ein zweiter Blick, zumal mich der Schauplatz Hollywood in Kriminalromanen schon seit längerem fasziniert.

Der nächste Titel ist ein „Muss“-Kauf mit einem besonders dicken  Ausrufezeichen hinter dem „Muss“. Cynan Jones‘ „Graben“ war für mich 2015 eines DER literarischen Kleinode überhaupt, wobei man inzwischen fast gönnerhaft behaupten muss: Kein Wunder, es ward ja auch bei Liebeskind veröffentlicht. Was dieser kleine, aber äußerst feine Verlag seit Jahren für Perlen entdeckt ist mitunter fast schon unheimlich und so ist es ein wenig überraschend, dass es in diesem Halbjahr tatsächlich nur ein Buch in meine engste Auswahl geschafft hat. Dies ist jedoch weniger einer vermuteten fehlenden Qualität der anderen Titel, als vielmehr dem eigenen Geldbeutel sowie dem endlichen Platz in meinem Bücherregal geschuldet. Und doch, so wie ich mich kenne, wird mit großer Wahrscheinlichkeit auch „Meroe“ von Oliver Rolin Einzug in Letzteres halten.

Nach dem Lob für Liebeskind müsste ich dieses eigentlich 1:1 beim Pendragon Verlag wiederholen, der übrigens dieses Jahr seinen 30. Geburtstag feiert, was in erster Linie Verleger Günther Butkus‘ unnachgiebigem Engagement zu verdanken ist, der mit fast schon ostwestfälischer Sturheit an seinen Autoren festhält, die es auf den mit „Augenschneidern“, „Knochenbrechern“ und Fingersammlern“ überschwemmten Markt nicht immer leicht haben. Das schmerzt angesichts vieler großartiger Krimi-Perlen in dessen Programm besonders, wenngleich zumindest James Lee Burke zuletzt (natürlich auch dank dem parallelen Erscheinen bei Heyne Hardcore) ein kleines (lange überfälliges!) Comeback feiern durfte. Hier hoffe ich weiterhin auf großes Feedback seitens der Krimi-Gemeinde, damit wir irgendwann alle 20 Robicheaux-Hände in deutscher Übersetzung unser Eigen nennen dürfen. Sollte irgendjemand tatsächlich noch keinen Titel dieses absoluten Ausnahme-Autors gelesen haben: „Schmierige Geschäfte / Black Cherry Blues“ ist meines Erachtens einer der besten Titel, die Burke zu Papier gebracht und dieses Genre zu verzeichnen hat. Unbedingte, nachdrückliche, ganz dicke Leseempfehlung!

Willi Achten ist für mich bisher ein unbeschriebenes Blatt, doch angesichts des Klappentext kann ich mir kaum vorstellen, dass am Ende der Lektüre „nichts bleibt“. Wenn das Buch nur halb so gut wird, wie es tönt, könnte hier Pendragon die nächste große Entdeckung gelungen sein.

Die letzte war (zusammen mit Andreas Kollender) der US-Amerikaner Wallace Stroby mit dem Auftakt seiner „Crissa-Stone„-Reihe „Kalter Schuss ins Herz„, welche nun mit „Geld ist nicht genug“ endlich fortgesetzt wird. Endlich deswegen, weil obiger Titel mein Krimi des Jahres 2015 war. Daher an dieser Stelle keine Empfehlung, sondern stattdessen ein Appell: Kaufen und lesen! Das ist ganz große, eindringliche und äußerst unterhaltsame Kriminalliteratur nach klassischem Muster, wie sie heute nur noch ganz wenige schreiben können. Dieser Reihe kann man wirklich nur so viele Leser wie möglich wünschen.

Da übrigens der ein oder andere Titel aus dem Frühjahrprogramm mancher Verlage bereits erschienen ist (ich war dieses Jahr zu langsam), werde ich am Ende meiner Vorschau-Ticker noch mal extra auf die „verpassten Empfehlungen“ hinweisen.

Welches Buch von den oben genannten kommt in eure nähere Wahl?

  • Jérôme Leroy – Der Block (Taschenbuch, März 2017 – Edition Nautilus – 978-3960540373)
  • Inhalt: Blutige Aufstände in den französischen Vorstädten, die Zahl der Toten steigt unaufhörlich. Die Partei der äußersten Rechten – der Patriotische Block – steht kurz vor dem Einzug in die Regierung. In dieser Nacht kann das Schicksal Frankreichs kippen, und sie ist für drei Menschen der Höhepunkt einer 25-jährigen Geschichte aus Gewalt, Geheimnissen und Manipulation. Agnès führt als Parteivorsitzende die Verhandlungen. Ihr Ehemann Antoine wartet in seiner luxuriösen Pariser Wohnung auf das Ergebnis, Stanko, der Chef des paramilitärischen Ordnerdienstes der Partei, versteckt sich in einem schäbigen Hotelzimmer. Antoine ist morgen vielleicht Staatssekretär – Stanko jedenfalls soll morgen tot sein.
    Ein Vierteljahrhundert lang waren die beiden wie Brüder. Ein Vierteljahrhundert lang waren sie bei allen Aktionen dabei, die den Patriotischen Block an die Macht gebracht haben. Ein Vierteljahrhundert lang sind sie vor nichts zurückgeschreckt. Sie haben dieses Leben geliebt, und sie bereuen nichts.
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(c) Edition Nautilus

  • Apostolos Doxiadis – Des Menschen Wolf (Hardcover, April 2017 – Tropen Verlag – 978-3608501575)
  • Inhalt: Ben Frank hat Blut an seinen Händen. Bei einer Kneipenschlägerei tötet er den Sohn des berüchtigten Mafiabosses Tonio Lupo. Und dieser sinnt auf Rache: Auch Franks Söhne sollen in dem Alter ermordet werden, in dem sein Sohn starb. Schicksal, Zufall, bewusste Entscheidungen: ein spannender Rache-Thriller über die Frage, wie wir dem Tod ein Schnippchen schlagen können. Al, Nick und Leo Frank sind sich keiner Schuld bewusst. Doch der vom Tode gezeichnete Mafiaboss nimmt seine Rache ernst: Er setzt einen Profikiller auf die drei Brüder an, der sie umbringen soll, sobald sie 42 Jahre alt sind. Während Al sich durch Reichtum zu schützen sucht, flüchtet Nick in den Glamour von Hollywood, um sich unverwundbar zu machen. Nur der jüngste Bruder Leo ist noch zu klein, um von dem Fluch zu erfahren, und führt zunächst ein unbeschwertes Leben. Aber auch für den Profikiller stellt sich die Frage, wie er leben soll, bis seine Opfer ihr entsprechendes Alter erreicht haben.
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(c) Tropen

  • Cynan Jones – Alles, was ich am Strand gefunden habe (Hardcover, Februar 2017 – Liebeskind Verlag – 978-3954380749)
  • Inhalt: Zwei Männer, die auf ihre Chance warten. Holden setzt alles daran, ein Versprechen einzulösen, das er einem sterbenden Freund gegeben hat, während Grzegorz auf ein besseres Leben für seine Familie hofft und zu allem bereit ist … Zwei Männer, die auf ihre Chance warten, setzen wider besseren Wissens ihr Leben aufs Spiel. Eine schiefgelaufene Drogenübergabe löst eine fatale Verkettung von Ereignissen aus, in deren Folge sie zum Spielball unkontrollierbarer Kräfte werden. Stringer, der lange im Gefängnis saß und nun merkt, wie sehr sich die Welt verändert hat, wird losgeschickt, um die verloren gegangene Lieferung wieder aufzutreiben. Und um ein Zeichen zu setzen …
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(c) Liebeskind

  • James Lee Burke – Schmierige Geschäfte / Black Cherry Blues (Broschiertes Taschenbuch, Mai 2017 – Pendragon Verlag – 978-3895814402)
  • Inhalt: Alte Freunde bringen manchmal Unglück. Diese Erkenntnis macht Dave Robicheaux, als er unverhofft dem abgehalfterten Rock ´n´ Roller Dixie Lee Pugh wiederbegegnet. Pugh arbeitet inzwischen für eine Ölfirma und berichtet ihm von zwei finsteren Kollegen und ihren dreckigen Machenschaften in den Bergen Montanas. Wenig später wird Pugh Opfer eines Brandanschlags und Dave Robicheaux flattert ein Drohbrief ins Haus. Als er sich die Absender schnappen will, steht er plötzlich selbst unter Mordverdacht. Robicheaux hat nur eine Chance: Er muss nach Montana und herausfinden, in welche Geschäfte Dixie Pughs Kollegen verwickelt sind. Es geht um eine Menge Geld, um mächtige Ölgesellschaften und um junge Indianer, die gegen altes Unrecht kämpfen.
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(c) Pendragon

  • Willi Achten – Nichts bleibt (Broschiertes Taschenbuch, Februar 2017 – Pendragon Verlag – 978-3865325686)
  • Inhalt: Franz Mathys ist Kriegsfotograf. Eines seiner Fotos wurde mit dem World Press Photo Award ausgezeichnet. Doch er hat tiefe Zweifel und Schuldgefühle, denn er profitiert von dem Leid anderer. Mathys spürt, dass sein Leben ihm mehr und mehr entgleitet. Er zieht sich auf einen abgeschiedenen Hof im Wald zurück. Lebt dort mit seinem Vater und seinem Sohn, kommt zur Ruhe und verliebt sich. Doch die Idylle trügt. Eines Nachts schlagen zwei Männer seinen Vater brutal nieder und er muss schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Mathys will die Täter finden. Der immer stärker werdende Wunsch nach Rache und die Suche nach den Männern entfremden ihn von den Menschen, die er liebt. Wird er nun alles verlieren? In einem zerklüfteten Tal in den Alpen trifft er eine einsame Entscheidung, die sein Leben kosten kann.
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(c) Pendragon

  • Wallace Stroby – Geld ist nicht genug (Broschiertes Taschenbuch, März 2017 – Pendragon Verlag – 978-3865325778)
  • Inhalt: Metallteile und Plastik schlittern über den Asphalt. Volltreffer. Crissa Stone hebelt den Geldautomaten mit der Schaufel eines Frontladers aus der Verankerung und balanciert die Beute auf die Ladefläche ihres Pick-ups. Sie liebt saubere Lösungen. Crissa hat das System des Bankraubs perfektioniert, aber ihre Partner verlieren die Nerven. Gangster, die sich gegenseitig umbringen – wie unprofessionell. Zum Glück wartet schon ein neuer Job: Ein verstorbener Mafiaboss soll die Millionen eines Raubs jahrelang versteckt haben. Leider ist Crissa nicht die Einzige, die es auf das Geld abgesehen hat. Sie gerät zwischen die Fronten und muss fliehen: Vor dem Gesetz und einer Mafia-Gang aus New York.
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(c) Pendragon

+++ Der Vorschau-Ticker – Winter/Frühjahr 2016/2017 – Teil 2 +++

Da Random House gleich eine ganze Vielzahl von Verlagshäusern unter einem Dach vereint, erwarte ich besonders hier die Vorschauen zumeist mit großer Spannung, wobei der Heyne Verlag jedes Jahr aufs Neue die größte Dichte an Treffern aufweist, welche genau meinen literarischen Geschmacksnerv ins Visier nehmen. Das ist auch im Halbjahr 2016/2017 nicht anders. Im Gegenteil: Vor allem der September schickt sich an der teuerste Monat des Jahres zu werden, da hier gleich mehrere Titel meine Aufmerksamkeit wecken und meinen Geldbeutel an die Belastungsgrenze treiben.

Los geht’s allerdings bereits im August mit David F. Ross „Schottendisco„, das vom Setting, der schottischen Provinz, bis hin zum zeitlichen Kontext, den 80er Jahren (bin selbst in diesem Jahrzehnt aufgewachsen), schon mal alles richtig macht. Darüber hinaus ist der Titel eine Wundertüte, zumal mit der Autor bis heute unbekannt war. Die Tatsache, dass Markus Naegele es allerdings als würdig für sein Programm erachtet, reicht in der Regel jedoch aus, um einen Kauf zu rechtfertigen. Enttäuschungen, wie das eher fade „Winter Family“, bilden die Ausnahme.

Dann kommt der prallvolle September, wo Gregor Webers „Asphaltseele“ den Anfang macht. Deutscher Hardboiled. Das ist immer so eine Sache. Autoren wie Frank Göhre oder zuletzt David Gray zeigen jedoch, dass es funktioniert, wenn der richtige Schreiber die Feder führt. Ob Weber dies ist, bleibt abzuwarten. Das Frankfurter Bahnhofsviertel ist mir als ehemaliger Pendler allerdings nicht unbekannt. Allein daher werde ich mal einen Blick riskieren. Mal sehen, ob es wirklich so ein Drecksloch ist, wie Weber andeutet – und ich es in Erinnerung habe.

Die zwei Welshs sind sicherlich keine Muss-Käufe, aber meine alte „Porno„-Ausgabe hat erstens die besten Tage hinter sich und zweitens habe ich von den aktuellen Titeln des Autors keinen mehr gelesen. Das „Ein ordentlicher Ritt“ dann noch in Edinburgh, meiner Lieblingsstadt spielt, muss ein Zeichen von ganz oben sein. 😉

Über Stephen King verliere ich jetzt mal keine großen Worte. Ich liebe King. Ich kaufe jedes Buch von ihm. Punkt.

Dann kommt im September eine Autobiographie, die ich schon lange sehnlichst erwarte. Der „Boss“ persönlich gibt sich die Ehre und wirft einen Blick zurück auf sein Leben. Ich bin mit dem Sound Springsteens aufgewachsen – verbinde viele schöne Momente meiner Jugend mit ihm – und er begleitet mich bis heute. „Born to Run“ ist ein Muss-Kauf und auch ein perfektes Weihnachtsgeschenk für den ein oder anderen in meiner Verwandtschaft.

Mit „Zeit der Jagd“ von Crais bringt Heyne endlich wieder einen Pike/Cole-Titel, der vorher bereits noch nicht auf Deutsch veröffentlicht worden ist. Leider habe ich zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Informationen zum Inhalt (Bin jetzt auch gerade einfach zu faul, die englische Summary zu übersetzen). Ich werde diesen aber bei Verfügbarkeit natürlich nachreichen. Crais-Fans wird’s wohl eh schnuppe sein. Die wissen, was sie an diesem Autor haben, der übrigens vor zwei Jahren wohlverdienterweise den Grand Master Award verliehen bekommen hat.

So, und nun kommen die drei Titel, die mir das breiteste Grinsen ins Gesicht fräsen. Mit „Vater und Sohn“ bringt Heyne Hardcore im November die Übersetzung von „House of the Risung Sun„. Ein James-Lee-Burke-Roman über seine Holland-Dynastie, der uns in die Zeit von Butch und Cassidie zurückführt und von den Kritiken in den USA gefeiert wurde. Und selbst wenn Letzteres nicht der Fall gewesen wäre. Jeder Burke, der hierzulande aufschlägt, muss gepriesen werden, bedenkt man wie lange dieser großartige Autor in Deutschland in Vergessenheit geraten war. Ich hoffe, dass Heyne Hardcore (und auch Pendragon) hier über die volle Distanz gehen und genug Leute zuschlagen, damit die Verlage uns das gesamte Werk auf Deutsch kredenzen können. Interesse scheint da zu sein, was sich auch daran zeigt, dass „Sturm über New Orleans„, zuerst im Paperback-Format bei Pendragon erschienen, nun im Heyne Hardcore-Programm ebenfalls (diesmal im TB) aufgelegt wird. Und auch wenn ich das nur ungern zugebe, lieber Günther Butkus – das hier gewählte Cover gefällt mir um Längen besser.

Zum Abschluss schließlich ein Buch, dessen Veröffentlichungsdatum ich mit Vorsicht genieße, da aufgrund von Scott Lynchs Krankheitsgeschichte bereits der dritte Band, „Die Republik der Diebe„, gleich mehrfach verschoben wurde. Ein Schicksal, das auch „Das Schwert von Emberlain“ im Original jetzt schon geteilt hat. Letztendlich ist es dies aber gleich. Bisher hat sich das Warten noch immer gelohnt. Die „Gentleman-Ganoven“-Reihe ist so mit Abstand die kreativste, dreckigste, witzigste und auch herzerwärmenste Fantasy-Saga, die ich seit Jahren lesen durfte. Übrigens ein echter Geheimtipp, selbst für Leser, die sonst eher im Krimi (und da vor allem im Hardboiled-Bereich) gewildert haben.

Noch eine kleine Information am Schluss: Derzeit sind die ISBNs und Titel des Heyne-Programms (bis auf wenige Ausnahmen) noch nicht bibliographierbar. Das wird sich aber in absehbarer Zeit (in spätestens zwei, drei Wochen) mit Sicherheit geändert haben.

Und nun genug der Worte. Ist da auch was für euch dabei?

  • David F. Ross – Schottendisco (Paperback, August 2016 – Heyne Hardcore – 978-3-453-27040-4)
  • Inhalt: Zwei Jungs in der schottischen Provinz in den Achtzigern. Kein Plan, keine Perspektive. Was machen? Wie wäre es mit einer mobilen Disco? Gute Popmusik, die gibt es. Und die beiden kennen sich aus. Also wird eine kleine Anlage geliehen, und bald gibt es die ersten Geburtstagspartys. Und das erste Geld. Dumm nur, dass die beiden eines nicht wissen: Die Gegend wird von einem Partyveranstalter kontrolliert, der keinen Spaß versteht, wenn ihm jemand die Aufträge streitig macht.
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(c) Heyne Hardcore

  • Gregor Weber – Asphaltseele (Klappbroschur, September 2016 – Heyne Hardcore – 978-3-453-27020-6)
  • Inhalt: »Mein Name ist Ruben Rubeck. Ich bin siebenundvierzig, sehe aus wie siebenundfünfzig und fühle mich manchmal wie siebenundachtzig. Geschieden, kinderlos und Kriminalkommissar, was in meinem Alter ein lächerlich niedriger Dienstgrad ist, aber das geht mir am Arsch vorbei. Ich komme zurecht. Das Frankfurter Bahnhofsviertel ist mein Revier. Viele denken, ich würde da wohnen, weil es bei mir für mehr nicht reicht, weil ich mich im Dreck wohlfühle und mit meinem Gesicht sowieso nirgends sonst in Frankfurt eine Wohnung bekäme, aber das stimmt nicht. Ich hab’s einfach gerne nah zur Arbeit.«
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(c) Heyne Hardcore

  • Irvine Welsh – Porno (Taschenbuch, September 2016 – Heyne Hardcore – 978-3-453-67705-0)
  • Inhalt: Es gibt sie noch, die Jungs aus der Trainspotting-Crew! Zehn Jahre älter, aber kein bisschen weiser, haben sie nichts anderes im Kopf als die ultimative Abzocke, alte Rechnungen und den internationalen Durchbruch in der Pornoindustrie. Eine außergewöhnliche Geschichte über Lebenspläne, Freundschaft und Geschäftemachen – witzig, charmant und voller Seitenhiebe auf Scheinheilige und moralische Saubermänner.
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(c) Heyne Hardcore

  • Stephen King – Mindcontrol (Gebunden, September 2016 – Heyne Verlag – 978-3-453-27086-2)
  • Inhalt: In Zimmer 217 ist etwas aufgewacht. Etwas Böses. Brady Hartsfield, verantwortlich für das Mercedes-Killer-Massaker mit vielen Toten liegt seit fünf Jahren in einer Klinik für Neurotraumatologie im Wachkoma. Seinen Ärzten zufolge wird er sich nie erholen. Doch hinter all dem Sabbern und In-die-Gegend-Starren ist Brady bei Bewusstsein – und er besitzt tödliche neue Kräfte, mit denen er unvorstellbares Unheil anrichten kann, ohne sein Krankenzimmer je zu verlassen. Ex-Detective Bill Hodges, den wir aus Mr. Mercedes und Finderlohn kennen, kann die Selbstmordepidemie in der Stadt schließlich mit Brady in Verbindung bringen, aber da ist es schon zu spät.
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(c) Heyne

  • Irvine Welsh – Ein ordentlicher Ritt (Paperback, Klappbroschur, September 2016 – Heyne Hardcore – 978-3-453-27067-1)
  • Inhalt: Juice Terry Lawson ist der unangenehmste Taxifahrer von ganz Edinburgh. Seine männlichen Fahrgäste textet er gnadenlos zu, die Frauen versucht er flachzulegen. Es kann sich eigentlich nur um ein Versehen handeln, dass ausgerechnet der amerikanische Fernsehstar Ronald Checker ihn als seinen Stammfahrer engagiert. Als dann ein Hurrikan die Ostküste Schottlands heimsucht und die Stadt im Chaos versinkt, verschwindet Terrys gute Freundin Jinty. Zuletzt wurde sie im berüchtigten Pub Ohne Namen gesehen. Ronald Checker wird wohl oder übel einen Umweg in Kauf nehmen müssen …
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(c) Heyne Hardcore

  • Bruce Springsteen – Born to Run – Die Biographie (Gebunden, September 2016 – Heyne Verlag – 978-3-453-20131-6)
  • Inhalt: Selten zuvor hat ein Bühnenkünstler seine eigene Geschichte mit solch einer Kraft und solch einem lodernden Feuer niedergeschrieben. Wie viele seiner Songs (“Thunder Road”, “Badlands”, “Darkness on the Edge of Town“, “The River”, “Born in the U.S.A.“, “The Rising“ oder “The Ghost of Tom Joad,” um ein paar wenige zu erwähnen) ist Bruce Springsteens Autobiografie geprägt von der Lyrik eines einzigartigen Songwriters und der Weisheit eines Mannes, der ausgiebig über seine Leben nachgedacht hat.
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(c) Heyne

  • Robert Crais – Zeit der Jagd (Taschenbuch, Oktober 2016 – Heyne Verlag – 978-3-453-43881-1)
  • Inhalt: – noch kein Inhalt bekannt – aktuellster Band der Elvis-Cole/Joe-Pike-Serie –
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(c) Heyne

  • James Lee Burke – Vater und Sohn (Paperback, Klappbroschur, November 2016 – Heyne Hardcore – 978-3-453-27088-6)
  • Inhalt: Vater und Sohn ist ein epischer Roman über das Ende des Wilden Westens und den Beginn des 20. Jahrhunderts. Texas Ranger Hackberry Holland wird zur Zeit der mexikanischen Revolution von seinem Sohn Ishmael getrennt, den er in der Folge aufzuspüren versucht, um sich mit ihm auszusöhnen. Dabei fällt er Soldaten der Revolutionsarmee in die Hände, die ihn verdächtigen, als Texas Ranger im Rahmen einer Strafexpedition mexikanische Zivilisten ermordet zu haben. Der Roman springt zurück in die Zeit von Butch Cassidy und Sundance Kid und endet im Ersten Weltkrieg.
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(c) Heyne Hardcore

  • James Lee Burke – Sturm über New Orleans (Taschenbuch, Klappbroschur, Januar 2017 – Heyne Hardcore – 978-3-453-67716-6)
  • Inhalt: Hurrikan Katrina trifft New Orleans mit voller Wucht. In der überfluteten Stadt treiben Leichen umher, und die Menschen versuchen panisch, ihr Hab und Gut zu retten. Die Häuser sind verlassen, der Strom ist weg und keine Spur mehr von Recht und Ordnung. Ein tiefer Graben des Misstrauens trennt die weiße und die schwarze Bevölkerung, während Hilfe der Behörden auf sich warten lässt. Inmitten dieses Szenarios soll Dave Robicheaux die Vergewaltigung an einem jungen Mädchen aufklären und einen verschwundenen Priester finden. Dabei müsste er sich viel dringender um den Gründer einer Bürgerwehr kümmern, der wesentlich gefährlicher ist als die vielen Verbrecher, die damit beschäftigt sind, die Stadt zu plündern.
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(c) Heyne Hardcore

  • Scott Lynch – Das Schwert von Emberlain (Papernback, Klappbroschur, März 2017 – Heyne Verlag – 978-3-453-31749-9)
  • Inhalt: – noch kein Inhalt bekannt; die langerwartete Fortsetzung der „Gentleman-Ganoven“-Reihe –
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(c) Heyne

 

+++ Der Vorschau-Ticker – Sommer/Herbst 2016 – Teil 10 +++

Auf der Zielgeraden (die meisten Verlagsvorschauen sind inzwischen online) wird es für mich jetzt nochmal richtig interessant. Inzwischen ist auch das Programm vom Pendragon Verlag einsehbar, das ich persönlich zwar schon länger kenne, nun aber endlich auch mit der Allgemeinheit und den endgültigen Covern teilen kann.

Großes Highlight ist da meines Erachtens die Veröffentlichung von „Mississippi Jam„, der endlich die Lücke zwischen den damals bei Goldmann übersetzten Titeln „Im Schatten der Mangroven“ und „Im Dunkel des Deltas“ schließt und die Wiederentdeckung von Dave Robicheaux hierzulande fortsetzt. Es bleibt zu hoffen, dass hier auch der ein oder anderen Buchhandlung (und vor allem Buchhandelskette)  klar wird, dass dieser Titel neben den Heyne-Burkes auf die Ladentische gehört, um eine zukünftige Werks-Komplettierung dieses grandiosen US-Schriftstellers zu gewährleisten. Mal ganz abgesehen von der Tatsache, dass die durchgehende Qualität der Serie weitestgehend konkurrenzlos ist und vielen deutschen Lesern sonst einiges entgeht.

Selbiges gilt für Jürgen Heimbach, der immer noch unter ferner liefen läuft und dem das große Lesepublikum bisher versagt geblieben ist. Schade, zumal sich dessen bisherige Bücher „Unter Trümmern“ und „Alte Feinde“ nicht hinter einem Volker Kutscher verstecken müssen. Ich freue mich jedenfalls sehr auf den Abschluss der Trilogie um Kommissar Paul Koch.

Und was Robert B. Parker angeht. Jesse-Stone ist dieser coole Drink, den ich einfach zwischendurch brauche. Von daher – Muss-Kauf.

Bleibt noch Pulp Master, wo mit „Gott sagte nein“ in den letzten Tagen ein weiterer Titel in der Verlagsplanung aufgetaucht ist. Der Termin Juli ist dabei wie immer mit Vorsicht zu genießen, da Frank Nowatzki sich mit seinem Ein-Mann-Projekt genau die Zeit nimmt, die er benötigt. Gut so, sage ich. Bisher hat sich hier das Warten noch immer gelohnt.

Was ist für euch dabei?

  • James Lee Burke – Mississippi Jam (Februar 2016 – Pendragon Verlag – 978-3-86532-527-3)
  • Inhalt : Vor der Küste Louisianas liegt ein U-Boot der Nazis. Dave Robicheaux erhält den Auftrag, dessen genaue Lage auf dem Meeresgrund zu lokalisieren, damit es gehoben werden kann. Hippo Bimstine will am Ufer des Mississippi aus dem U-Boot ein Casino als Touristenattraktion machen. Dave verspürt wenig Lust auf den Job, aber er braucht das Geld, um seinem Freund Batist zu helfen, der wegen Mordverdachts verhaftet wurde. Schnell erkennt Robicheaux, dass er es nicht nur mit seinem Auftraggeber, der sich als zwielichtiger Geschäftsmann entpuppt, sondern auch mit einem gefährlichen Psychopathen zu tun hat, der das U-Boot für seine Zwecke nutzen will. Dieser schreckt vor nichts zurück. Auch nicht davor, Dave und seine Familie zu vernichten. Ihr Leben gerät völlig aus den Fugen …
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(c) Pendragon

  • Jürgen Heimbach – Offene Wunden (Februar 2016 – Pendragon Verlag – 978-3-86532-526-6)
  • Inhalt : April 1950: Das Leben von Hauptkommissar Paul Koch verläuft nach seiner Heirat mit Dorle in ungewohnt ruhigen Bahnen. Doch bald muss er sich um einen neuen Fall kümmern. Albert Roth wird ausgeraubt und ermordet. Alle Indizien sprechen dafür, dass er von einem einquartierten Flüchtling umgebracht wurde. Nur Paul Koch lässt sich nicht von der Hetze gegen die Flüchtlinge anstecken und ermittelt weiter. Dann passiert das Unfassbare: Dorle wird ermordet. Koch wird von dem Fall abgezogen, da er als befangen gilt, wenig später gerät er selbst unter Verdacht. Er muss untertauchen, wenn er die Tat aufklären will. Wer hatte ein Interesse daran, Dorle umzubringen? Die Zeit wird knapp und Koch muss alles auf eine Karte setzen.
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(c) Pendragon

  • Robert B. Parker – Verfolgt in Paradise (März 2016 – Pendragon Verlag – 978-3-86532-525-9)
  • Inhalt : Ein Spanner, der sich The Night Hawk nennt, terrorisiert die Bewohnerinnen der eher beschaulichen Kleinstadt Paradise. Zunächst gibt er sich noch damit zufrieden, die Frauen zu beobachten. Aber im Laufe der Zeit hat er sich immer weniger unter Kontrolle und wird immer rücksichtsloser. Als er schließlich eine Frau unter Waffengewalt dazu zwingt, sich vor ihm auszuziehen, weiß Polizeichef Jesse Stone, dass der Stalker weitere Grenzen überschreiten wird. Stone muss die tickende Zeitbombe stoppen, bevor die Situation eskaliert und stellt ihm eine riskante Falle …
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  • Thor Kunkel – Und Gott sagte nein (Juli 2016 – Pulp Master Verlag – 978-3-927734-18-0)
  • Inhalt : Mit Heidi-Land hat Nora Fritjof, auch Fräulein Friedhof genannt, so gar nichts am Hut. Balsthal, Biel, Mogelsberg – bei vielen Fällen von Kirchenraub in der Schweiz hatte sie ihre Finger im Spiel. Doch der neue Auftrag scheint ihre Karriere des Bösen zu krönen: In einem abgelegenen Bergkloster, hoch über dem Lac de Moiry, wird das Thebäische Kreuz in einer Krypta entdeckt. Nora und ihr Partner Luis sollen es im Auftrag eines Hehlers entwenden. Immerhin ist er bereit, für das Kreuz eine halbe Million Franken zu zahlen, ein lukrativer Nebenverdienst für eine fast abstudierte Studentin der Kunstgeschichte und einen Bergführer, der seinen Beruf nicht mehr ausüben kann. Doch nichts läuft wie geplant, der Raub geht schief, Nora und Luis werden in der verschneiten Wildnis getrennt. Und sie sind nicht allein … Fast zu spät erkennt Nora ihre Verstrickung im Komplott einer satanistischen Sekte.
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(c) Pulp Master

 

+++ Der Vorschau-Ticker – Sommer/Herbst 2016 – Teil 6 +++

Weiter geht’s an der Vorschauen-Front – Random House lässt nach und nach die Hüllen fallen und ich werfe gierige Blicke auf folgende Titel aus dem Hause Heyne (und Heyne Hardcore). Übrigens: Falls der Pfeifer noch aus der alten Vorschau stammt – Mea Culpa.

Was die angekündigten Bücher angeht: „Fremdes Land“ ist natürlich ein absolutes Muss. James Lee Burke ist für mich einer der bis dahin besten Schriftsteller, die ich entdecken durfte. Auch weit über die Grenzen des Spannungsgenres hinaus. „American Blood“ klingt ebenfalls nicht übel, die weiteren Titel sind (von Marks abgesehen) Neuausgaben als TB und waren mir im gebundenen Format schlicht zu teuer.

Mein Fazit: Ein bissel enttäuscht bin ich schon. Robert Crais‘ Zeit scheint schon wieder vorbei zu sein. Hatte gehofft, dass man hier nach und nach die älteren und neueren Titel herausbringt. Da scheinen wohl die Absatzzahlen nicht gestimmt zu haben. Stattdessen ein neuer Mark Billingham, dessen frühe Thorne-Bände hervorragend waren, der aber zuletzt ziemlich im Mittelmaß versackt ist. Dass Jim Thompson nicht im neuen Programm auftaucht ist ebenso schade. Und auch auf eine Übersetzung von William Kent Kruegers „Ordinary Grace“ (2014 immerhin mit dem Edgar Award ausgezeichnet) warte ich weiterhin – zumindest an dieser Stelle – vergeblich.

  • David Pfeifer – Schlag weiter, mein Herz (März 2016 – Heyne Hardcore – 978-3-453-67693-0)
  • Inhalt : Nichts schlägt härter zu als die Liebe. Das lernt Mert, als er Nadja bei einem Boxturnier begegnet. Er kämpft verbissener um sie als um alles andere in seinem Leben. Jahrelang versuchen die beiden, sich gegenseitig glücklich zu machen. Und doch bleiben sie in ihrer Beziehung immer Anfänger, erleben Siege und Niederlagen. Bis er den letzten Kampf verloren hat und nur noch sie bleibt.
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(c) Heyne Hardcore

  • Howard Marks – Mr. Smiley (März 2016 – Heyne Hardcore – 978-3-453-27069-5)
  • Inhalt : Howard Marks war der berühmteste Drogenschmuggler seiner Zeit und gleichzeitig Held einer ganzen Generation. Nach seiner Freilassung aus einem der härtesten amerikanischen Gefängnisse schrieb er den Millionen-Bestseller Mr. Nice. Was kaum einer wusste: Neben seiner Rolle als Bestsellerautor geriet er Mitte der Neunziger in den Strudel der Ecstasyund Clubkultur. Und hatte es plötzlich wieder mit Verbrecherbossen und Gangstern zu tun. Mr Smiley nimmt den Leser mit auf eine unglaubliche Reise durch die Drogen-, Clubbing- und Verbrecherszene der Neunziger.
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(c) Heyne Hardcore

  • James Lee Burke – Fremdes Land (Mai 2016 – Heyne Hardcore – 978-3-453-27015-2)
  • Inhalt : Texas im Jahr 1934: Weldon Holland fristet in der ländlichen Ödnis ein perspektivloses Dasein. Einzig das Gangsterpärchen Bonnie und Clyde, das nach einem Bankraub auf dem Grundstück campiert, durchbricht die Monotonie. Zehn Jahre später überlebt Weldon als Leutnant nur knapp die Ardennenoffensive und rettet die jüdische Kriegsgefangene Rosita Lowenstein vor dem Tod. Zurück in Texas steigt er ins boomende Ölgeschäft ein, wo er bald in ein gefährliches Spiel aus Intrigen, Korruption und Machtstreben verwickelt wird.
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  • Giancarlo de Cataldo – Suburra (August 2016 – Heyne Hardcore – 978-3-453-43856-9)
  • Inhalt : Das größte Bauvorhaben, das Rom je gesehen hat, stinkt nach Korruption, Betrug und kaltblütigem Mord! Rom zwischen Ostia und Cinecittà – Ein brutaler Bandenkrieg erschüttert die Straßen. Kommissar Malatesta erahnt den wahren Grund hinter der Fehde: ein riesiges Bauvorhaben, das die Peripherie Roms bis zur Küste von Ostia mit Casinos, Hotels, Clubs zubetonieren soll. Nicht nur korrupte Behörden, Mafia und Zigeunerclans ziehen am selben schmutzigen Strang, sondern auch Würdenträger aus Kirche und Politik. Allen voran Samurai, der letzte Überlebende der Magliana-Bande und eiskalter Neo-Faschist – mit dem einzigen Ziel: Geld.
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  • Stephen King – Revival (August 2016 – Heyne Verlag – 978-3-453-43848-4)
  • Inhalt : Revival erzählt die Geschichte des Jungen Jamie und des Predigers Charles Jacobs, deren Wege sich von den Sechzigern bis heute auf unglückselige Weise immer wieder kreuzen. Sie steuert auf ein beängstigendes, auswegloses Ende zu, wie es selbst Stephen King bislang nicht zu Papier gebracht hat, und ist gleichzeitig Abrechnung mit dem Religionsfanatismus in unserem hoch technisierten Zeitalter und Verbeugung vor den Größen des klassischen Horrors.
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  • Steffen Kopetzky – Risiko (September 2016 – Heyne Verlag – 978-3-453-41956-8)
  • Inhalt : Steffen Kopetzky hat einen funkelnden Abenteuerroman geschrieben, der auf historischen Fakten beruht. Er folgt einer legendären Afghanistan-Expedition auf der 5000 Kilometer langen Reise und begegnet historischen Personen wie Lucien Camus, dem Vater von Albert, oder Alois Musil, auch genannt Musil von Arabien. Geheimexpedition des Deutschen Reichs an den Hindukusch: Nach einem Plan des Orientkenners Freiherr Max von Oppenheim ziehen sechzig Mann mit der Bagdadbahn, zu Pferd und auf Kamelen durch Wüsten und Gebirge. Das Ziel: den Emir von Afghanistan und die Stämme der Paschtunen im Namen des Islam zum Angriff auf Britisch-Indien zu bewegen. Der junge Marinefunker Sebastian Stichnote liegt mit seinem Schiff vor der Küste Albaniens. Aus der Enge der Giesinger Gerberei seiner Brüder hat ihn das Fernweh hinaus auf See und zur vielstimmigen Funktechnik gezogen. Diese gibt ihm das Gefühl, mit dem ganzen Kosmos in Kontakt zu stehen. Als der Erste Weltkrieg beginnt, muss die unterlegene deutsche Flotte durchs Mittelmeer nach Konstantinopel fliehen. Stichnote hat es nach den ersten Seegefechten eilig, sein Schiff so schnell wie möglich zu verlassen und schließt sich als Funkoffizier einer geheimen Expedition nach Kabul an. Ihre Reise führt sie nach Syrien, Bagdad, Teheran, Isfahan und schließlich durch die persische Wüste. Am Ende hängt der Erfolg der Expedition von Stichnote ab, der mit allem brechen muss, was ihm einst heilig war.
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  • Ben Sanders – American Blood (September 2016 – Heyne Verlag – 978-3-453-41839-4)
  • Inhalt : – Noch keine näheren Informationen zum Inhalt – Ben Sanders, geboren 1989 in Auckland, veröffentlichte seinen ersten Thriller im Alter von 21 Jahren. The Fallen erreichte direkt nach Erscheinen Platz 1 der neuseeländischen Bestsellerliste und hielt sich dort für mehrere Wochen. Zwei Fortsetzungen wurden ebenfalls zu Bestsellern und waren für den neuseeländischen Krimipreis nominiert. Mit American Blood startet eine neue Serie um den ehemaligen New Yorker Cop Marshall Grade.
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