Die Rechnung ohne den Wirt

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(c) Festa

Während Chandler und Hammett ihre Geschichten aus Sicht des unbestechlichen Privatdetektivs erzählten, war er zumeist für die Perspektive des Verbrechers verantwortlich – James Mallahan Cain. Und obwohl er in den 40er und 50er Jahren zu den bekanntesten amerikanischen Schriftstellern gehörte, haftet ihm und seinen Werken bis heute ein etwas zweifelhafter Ruhm an. Unverständlich, gehört er doch mit zu den prägendsten Autoren des klassischen „Hardboiled“ und als Initiator des so genannten „Roman Noir“. Grund genug für mich, sich eines seiner bekanntesten Werke, „Wenn der Postmann zweimal klingelt“, mal näher anzuschauen. 

James Mallahan Cain. Ein Name, der sogar bei dem ein oder anderen belesenen Krimi-Freund auf ein Stirnrunzeln stoßen könnte, sind doch die Werke dieses amerikanischen Schriftstellers bereits seit Jahren von der Bildfläche der lieferbaren Bücher verschwunden. Dabei gilt Cain, der seine erfolgreichste Phase in den späten 30er Jahren hatte, als einer der Begründer des „Roman noir“ sowie des „Hardboiled“ in der Krimi-Kultur der Vereinigten Staaten. Er selbst hat sich besonders gegen letztere Etikettierung immer wieder gewehrt, da er sich eher als zeitgenössischer Romancier und weniger als Kriminalautor verstand. Von der Kritik angestellte Vergleiche mit Chandler sowie Hemingway zeigen, dass auch der Öffentlichkeit eine Einordnung zuweilen schwer fiel.

Fakt ist: Im Mittelpunkt der fast immer kriminalistischen, spannenden Handlung stand stets ein harter Kerl und Einzelgänger, welcher wie Chandlers Marlowe oder Hammetts Spade, zum Prototyp des toughen Ermittlers avancierte. Im Gegensatz zu den beiden anderen Autoren, war Cains Hauptfigur jedoch zumeist eine kriminelle oder gar der Täter selbst, was, für damalige Zeit noch unüblich, später von vielen anderen Schriftstellern (u.a. Donald E. Westlake) aufgegriffen wurde. Das ist auch in seinem Roman „Wenn der Postmann zweimal klingelt“ (auch bekannt unter „Die Rechnung ohne den Wirt“) nicht anders, der gleich dreimal verfilmt wurde. Besonders die zweite Fassung mit John Garfield und Lara Turner in den Hauptrollen gilt bis zum heutigen Tag als eines der Meisterwerke des Film Noir.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht der Ich-Erzähler Frank Chambers, der im USA zu Zeiten der Weltwirtschaftskrise als rastloser Vagabund durchs Land reist und sich mit kleinen Gaunereien über Wasser hält. Bei einer seiner vielen Wanderungen macht er in der Gaststätte von Nick Papadakis halt. Der Tankstellen- und Restaurantbesitzer griechischer Herkunft stellt Frank kurzerhand als Hilfskraft ein, nichtsahnend, dass sich dieser sich auf den ersten Blick in Nicks attraktive junge Frau Cora verliebt und sich nur wegen ihr dazu entschieden hat, seinen Aufenthalt zu verlängern. Schon bald erwidert Cora Franks Gefühle und jedes sich bietende Schäferstündchen wird genutzt. Als jedoch für beide die Lage immer schlimmer wird, versucht Frank sie dazu zu bewegen, Nick zu verlassen. Cora aber fürchtet die Konsequenzen und den finanziellen Verlust einer Trennung, weshalb man sich schließlich darauf einigt, das Hindernis aus dem Weg zu schaffen. Der Mord scheitert in letzter Sekunde am Auftauchen eines Streifenpolizisten. Doch Frank und Cora lassen nicht locker und ersinnen einen neuen, teuflischen Plan. Alles scheint zu klappen … bis ein gewiefter Staatsanwalt Frank und Cora in die Mangel nimmt.

Weiter sei die Handlung an dieser Stelle nicht angerissen, da das Buch von James M. Cain mit gerade mal knapp 175 Seiten nicht sehr komplex geraten ist. Ein guter Appetitmacher ist dieser Ausschnitt deshalb zwar nicht, was jedoch auch daran liegt, dass der 1934 im Original veröffentlichte Roman besonders im letzten Drittel seine Stärken ausspielt. Zu Beginn wird sich der eifrige Leser erstmal wundern, wo denn der Auftritt des titelgebenden Postmanns bleibt. Soviel sei gesagt und verraten: Er wird nicht in Erscheinung treten, da sich Cain damit auf die Veröffentlichungsgeschichte seines Romans bezogen hat. Nach 13 Absagen wurde das Manuskript erst vom 14. Verlag akzeptiert, wodurch sich die doppelte Bedeutung des englischen Titels herleiten lässt. „The Postman Always Rings Twice“ darf also an dieser Stelle so verstanden werden, dass „es immer eine zweite Chance“ gibt. Dies wiederum kann auch auf den Inhalt des Buchs bezogen werden, wo Frank und Cora ja ebenfalls einen weiteren Mordversuch wagen.

Nun zum Stil des Buches. Cain verblüfft mit einer altmodischen, aber doch sehr kantigen, direkten Sprache, welche extrem vom Naturalismus geprägt ist. Nichts wird geschönt, ausschweifende Beschreibungen sucht man vergebens. Alles was man liest, sieht man durch Franks Augen, welcher wiederum trotz seines unmoralischen und opportunistischen Charakters mit einer schon erschreckend nachvollziehbaren Logik handelt. Auf was sein Blick fällt, das gehört ihm. Und getreu diesem Motto schleudert der Leser an seiner Seite in das geplante Verbrechen hinein, welches Cain mit erbarmungsloser Kälte abhandelt. Wofür heutzutage ein Gros der Kriminalautoren dutzende Seiten sowie Blut und Gedarm bedarf, entfaltet hier auf kleinstem Raum eine noch viel schockierendere Wirkung. Gerade weil jegliches Gefühl fehlt, der Mord zur unausweichlichen Handlung stilisiert wird, schockt und bedrückt es. Ich fühlte mich während dieser Passagen unweigerlich an Truman Capotes „Kaltblütig“ erinnert, das eine (diesmal auf einer wahren Begebenheit beruhende) ähnliche Geschichte behandelt und letztlich deshalb auch ähnliche Gefühlsregungen bei mir zur Folge gehabt hat.

Was ebenfalls in diesem Roman auffällt, ist die doch sehr starke Rolle der Frau. Cora ist alles andere als eine junge Maid in Nöten, sondern eine zielgerichtete, überzeugende Femme Fatale, durch die Frank eigentlich erst in die kriminellen Handlungen verstrickt und somit vom Gelegenheitsdieb zum Mörder wird. Sie verschafft ihm den langvermissten Ehrgeiz, gibt ihm etwas worauf er hinarbeiten kann. Aber sie ist es schließlich auch die ihn verführt und korrumpiert.

Trotz dieser interessanten Personenkonstellation wäre „Die Rechnung ohne den Wirt / Wenn der Postmann zweimal klingelt“ wohl ohne das bereits oben erwähnte Ende nie zu so einem Erfolg geworden. Da man zwischendurch, trotz eigentlich anders gearteter moralischer Vorstellungen, stets auf das Glück des Paares hofft, fällt der abrupte, völlig unvorhersehbare Abschluss umso tragischer und berührender aus. Ohne Kenntnis des Films und damit der Geschichte hat mich dieses genial in Szene gesetzte Finale schlichtweg vom Hocker gehauen und nachhaltig beeindruckt. Das sahen 1990 auch eine Reihe von Krimi-Kritikern, Krimi-Buchhändlern und Krimi-Autoren so, die bei einer Rundfrage vom Bochumer Krimi-Archiv zum besten Kriminalroman, Cains Roman auf Platz 1 wählten.

Insgesamt ist „Die Rechnung ohne den Wirt / Wenn der Postmann zweimal klingelt“ zweifelsfrei ein Klassiker des Krimi-Genres, welcher auch heute noch zu bannen und zu beeindrucken weiß. Eine kurzweilige, aber tiefgründige und meisterhaft erzählte Geschichte, die trotz ihrer Kürze mit einer ganzen Reihe von Wendungen und Überraschungen aufwartet und bei dem eine Neuauflage (die Festa-Ausgabe war ja leider relativ schnell wieder vergriffen) mal wieder fällig wäre.

Wertung: 86 von 100 Trefferneinschuss2Autor: James Mallahan Cain

  • Titel: Wenn der Postmann zweimal klingelt
  • Originaltitel: The Postman Always Rings Twice
  • Übersetzer: Michael Weh
  • Verlag: Festa
  • Erschienen: 11.2011
  • Einband: Taschenbuch
  • Seiten: 176
  • ISBN: 978-3865521385

„Ich bin fast fünfzig Jahre alt, und ich habe noch nie im Leben irgend etwas verstanden.“

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(c) btb

Derzeit lese ich gerade Richard Yates „Eine gute Schule“, was als Anlass genommen sei, auch an dieser Stelle mal das Scheinwerferlicht auf diesen großen amerikanischen Autor zu richten, welcher zu Lebzeiten der Erfolg und letztlich damit auch ein höherer Bekanntheitsgrad verwehrt geblieben ist. Inzwischen hat sich das, auch hierzulande, etwas geändert, was vor allem dem DVA-Verlag zu verdanken ist, der das Werk nach und nach – und in sehr guter Übersetzung – veröffentlicht bzw. wiederveröffentlicht. Ein Glück für uns Leser und auch für mich selbst, gehört doch Yates zu meinen persönlichen Entdeckungen der letzten Jahre. Und das seit dem Kontakt mit dem Buch „Easter Parade“.

„Lange Zeit war er aus den Regalen der Buchhandlungen verschwunden, nachdem er 1992 von der Öffentlichkeit vergessen in Armut und Elend unerkannt von den Lesern verstarb: Richard Yates. Der amerikanische Schriftsteller, dessen Werke oftmals mit denen von J.D. Salinger und John Updike verglichen werden, hatte es zu Lebzeiten bei seinem Publikum schwer. Die Verkaufszahlen seiner Bücher, sieht man mal vom allseits gefeierten Roman „Zeiten des Aufruhrs“ ab, blieben unter den Erwartungen zurück, viele waren schon vor seinem Tod gar nicht mehr lieferbar. Möglicherweise auch deshalb, weil Yates den „amerikanischen Traum“ stets relativierte und in seinen Geschichten darauf hinwies, dass der Mensch in Wirklichkeit einsam und, trotz all der gesetzten Ziele, Orientierungslos ist. Eine Ansicht, welche ein Großteil der Amerikaner nicht teilen wollte, weshalb es einen lobenden Aufsatz von Stewart O’Nan in der Boston Review bedurfte, um Yates wieder salonfähig zu machen und wieder zu entdecken.

In Deutschland schloss sich dem der btb-Verlag an, der seit einigen Jahren nach und nach die Werke des 1926 geborenen Yates neu veröffentlicht. „Easter Parade“, sein vierter Roman (lässt man die Kurzgeschichtensammlung „Elf Arten der Einsamkeit“ außen vor), wurde bereits 1972 geschrieben und erschien erstmals 1976. Der Titel bezieht sich auf die berühmte New Yorker Osterparade, bei der man auf der Fifth-Avenue flaniert, sich herausputzt und dabei so anzieht, wie man gerne wäre. Und dies ist genau die Kernproblematik des Buches: Der Konflikt zwischen Schein und Sein, die Tatsache, dass hinter der Fassade die Wirklichkeit meist völlig anders aussieht. Es wundert dabei nicht, dass Yates Werk einen starken autobiographischen Hintergrund in sich trägt und unter anderem dessen eigene Familiengeschichte widerspiegelt. Auch die Figur des Dichters Jack Flanders orientiert sich eng an Yates und könnte durchaus als Selbstporträt verstanden werden.

Easter Parade“ erzählt die Geschichte der zwei ungleichen Schwestern Sarah und Emily Grimes, welche den frühen 30er Jahren als Kinder geschiedener Eltern bei ihrer ziemlich exzentrischen Mutter Esther, genannt Pookie, im Großraum New York aufwachsen. Diese liebt ihre Kinder heiß und innig, ist aber in ihrem Erziehungsauftrag überfordert. Eine Künstlerin in Sachen Selbsttäuschung, zieht sie mit Sarah und Emily von Stadt zu Stadt, stets auf der Flucht vor Geldmangel, sowie beruflichen und privaten Rückschlägen. Nach außen hin die energische Vorzeigefrau mit Selbstverwirklichungsdrang und Sehnsucht nach dem „Flair des Lebens“ wird mit den Jahren die Kluft zwischen gespieltem Glück und realem Unglück bei ihr immer auffälliger. Esther flüchtet in die Arme des Alkohols, während ihre Töchter schon früh die Flucht nach vorne suchen, um der Vergangenheit zu entfliehen.

Sarah, die älteste Tochter, wandelt sich innerhalb kürzester Zeit von einem schönen Mädchen zur glücklichen Ehefrau. Sie wird früh Mütter, bekommt drei Söhne. Doch hinter diesem Leben, das wenig Glamour besitzt, nach außen hin aber von den Freuden der Hausfrauen-Existenz kündet, zeigen sich die ersten Risse, wird langsam die andere Wahrheit sichtbar. Ihr Mann ist Choleriker und schlägt sie regelmäßig, sie selbst beginnt ihren Frust, wie einst ihre Mutter, im Suff zu ertränken. Die eigentliche Hauptperson, aus deren Perspektive Yates „Easter Parade“ erzählen lässt, ist aber die jüngere Schwester Emily. Klug und lernwillig gewinnt sie in jungen Jahren ein Stipendium, wird Journalistin und Werbetexterin. Sie führt ein emanzipiertes intellektuelles Junggesellinnen-Leben im aufregenden New York. Ständig wechselnde Affären, Partys mit vielen Zigaretten und Drinks, Urlaube in Europa. Das Leben im Glemma lässt Emily auf den Rest ihrer Familie herabschauen bis auch bei ihr der Abstieg beginnt. Als sie ihren Job verliert, wird ihr plötzlich die eigene Einsamkeit bewusst. Kein Mann, keine Familie. Ihre Affären haben nichts hinterlassen außer lose Enden und der soziale Abstieg beginnt. Missgünstig beneidet sie das kleine Glück anderer während ein Blick in den Spiegel schließlich auch ihr „das Gesicht einer Frau in mittleren Jahren in seiner schrecklichen und hoffnungslosen Bedürftigkeit“ zeigt …

Eine Parade ist das Buch in musikalischem Sinne nicht, sondern ein schwermütiger Blues, der sich, wie ein stetiges Gefühl der Traurigkeit, über die ganze Länge dieses Romans zieht und den langsamen Niedergang einer Familie atmosphärisch untermalt. Das Buch gleicht dabei einer Fahrt mit der Titanic, da man weiß, dass ein guter Ausgang unmöglich ist, sich die Tragik hinter dieser Fassade irgendwann unweigerlich entladen muss. Yates Botschaft, dass das Leben ein Schweres ist, trifft den Leser, da sich nicht wirklich viel verändert hat. Auch haben die Menschen oftmals am meisten Angst vor dem Gesichtsverlust, lassen sie sich auf Lebensbedingungen ein, die ihnen widerstreben. Der Kampf gegen die nie akzeptierte Mittelmäßigkeit bietet zwar stets die Aussicht auf Erfolg, hält aber eben auch genauso viele Fallstricke bereit. In gewisser Weise zerstört Yates damit diesen amerikanischen Mythos, dass in den USA jeder Tellerwäscher Millionär werde kann, denn die Ausgangslage zählt. Und die ist für die Grimes-Schwestern von Beginn an denkbar schlecht.

Gleich im ersten Satz, wo von der Scheidung der Eltern die Rede ist, findet sich die Ursprungskatastrophe, über die Ehefrau und Töchter ihr Leben lang nie richtig hinwegkommen werden. Jeder Versuch, Liebe zu finden, scheitert. Fast schon systematisch wird jeder Schritt dem Untergang entgegengesetzt, während sich die Figuren nicht zu wehren vermögen, ihr Schicksal nicht gestalten können. Umso lobenswerter Yates Leistung, dies in einer Art und Weise darzustellen, welche den Figuren ihre Würde lässt. Niemand wird lächerlich gemacht oder gar denunziert. Yates zeigt Menschen in einem Bestreben, die letztlich scheitern. Nicht mehr, nicht weniger.

In kurzer, scharfer, kraftvoller, aber dafür umso prägnanterer Prosa ohne Schnörkel berichtet der Autor emotionslos über die zwei Schwestern, dessen Leben er in Szenen skizziert, welche äußerst präzise das Wesentliche erfassen, entlarven und den Leser somit am wunden Punkt treffen. Dabei schreibt er in Sätzen, die stets etwas im Raum stehen lassen oder nur andeuten. Die Interpretationen aber überlässt er dem Beobachter, der verstört zurückbleibt und sich eines gewissen Mitgefühls in all der Tragik einfach nicht erwehren kann. Das Buch endet schließlich plötzlich und scheinbar mittendrin. So schwarz und düster es ist, zeigt es doch auch die Möglichkeit des Glücks, denn während die zwei Schwestern und ihre Mutter am Leben gescheitert sind, hat der Sohn Sarahs den Absprung geschafft, der besonders Emily verwehrt geblieben ist. „Ich bin fast fünfzig Jahre alt, und ich habe noch nie im Leben irgend etwas verstanden.

Insgesamt ist „Easter Parade“ ein entdeckenswertes, literarisches Kleinod über das Scheitern von Glücksbestrebungen und den nicht erfüllten amerikanischen Traum, das nüchtern, ohne großes Pathos, aber dadurch umso eindringlicher vom großartigen Erzähler Yates auf Papier gebracht worden ist. Ein Buch das so leicht zu lesen ist wie es geschrieben zu sein scheint, nebenbei unheimlich berührt und trotz allem nie deprimierend daherkommt, da der Autor stets ein Gespür für die Komik hinter der Tragik hat. Mit Sicherheit nicht mein letzter Roman von Richard Yates!“

Wertung: 85 von 100 Trefferneinschuss2Autor: Richard Yates

  • Titel: Easter Parade
  • Originaltitel: The Easter Parade
  • Übersetzer: Anette Grube
  • Verlag: btb
  • Erschienen: 12.2008
  • Einband: Taschenbuch
  • Seiten: 304
  • ISBN: 978-3442738748

Agenten-Roman + Whodunit = beste Unterhaltung

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(c) Diogenes

Aller guten Dinge sind drei.

Im Jahre 1938 erschien mit „Nachruf auf einen Spion“ Eric Amblers dritter Kriminalroman, der bis heute nur wenig von seinem Charme und Witz verloren hat. Beste Strandlektüre für Südfrankreich-Urlauber und nebenbei auch ein gelungener Brückenschlag zwischen Whodunit und Agentenroman.

„Wenn man heute in einer Buchhandlung nach einem guten Spionage-Thriller fragt, wird einem Ken Follett ans Herz gelegt werden, eventuell noch John le Carré empfohlen. Eric Ambler ist, meiner Meinung nach leider völlig zu Unrecht, in Vergessenheit geraten und gilt wohl als zu antiquiert. Eine Ansicht, die ich so überhaupt nicht teilen kann, denn Amblers Bücher sind auch mehr als siebzig Jahre nach ihrer Entstehung noch absolut lesenswert, ja kommen sogar erstaunlich modern daher. Das gilt selbst für seine ganz frühen Werke, wie „Nachruf auf einen Spion„, das im Jahre 1938 quasi am Vorabend des 2. Weltkriegs erschienen ist und wie bei seinen beiden Vorgängern eine gehörige Portion Weitsicht enthält. Im Mittelpunkt der Geschichte steht abermals ein absoluter Jedermann:

Joseph Vassady, ein ziemlich harmloser und vor allem völlig unpolitischer Sprachlehrer mit leichtem Hang zur Naivität, wollte eigentlich nur seinen lang ersehnten Urlaub an der Cote d’Azur nahe Toulon genießen. Warme Sonne, blaues Meer, Entspannung am Strand. Vielleicht nebenbei noch ein wenig seinem Hobby, der Fotographie, frönen. Allerdings bringt ihn gerade letzteres in eine ziemlich missliche Lage. Eine dumme Verwechslung von Fotoapparaten hat eine Verhaftung vor der örtlichen Drogerie zur Folge und ehe er sich versieht, ist Vassady in ein Netz von Spionage und staatspolitischen Intrigen verwickelt. Von der Polizei benutzt und erpresst, um einen feindlichen Agenten zu enttarnen, steht nun seine eigene Existenz auf dem Spiel. Doch wo beginnen?

Ohne Ideen kehrt er in sein Hotel zurück unter dessen Gästen sich der wahre Spion befinden muss. Jeder gerät nun in Verdacht und wird Zielscheibe von Vassadys trotteligen Ermittlungsbemühungen, während die Zeit gnadenlos heruntertickt. Nur zwei Tage hat er nämlich Zeit. Dann wird er vom strengen Direktor an der Pariser Schule zurückerwartet…

Wer ist denn jetzt der Agent? Was hat es mit den Verhalten der einzelnen Hotelgäste auf sich? Fragen, die sich der Leser zwischendurch immer wieder stellt, während Ambler eine spannende Geschichte auf Papier bringt, die in erster Linie aufgrund ihrer Atmosphäre zu packen weiß. Die schönen Beschreibungen der Cote d’Azur sind beeindruckend, fangen das Flair der späten 30er Jahre bis ins Detail ein. Schon nach wenigen Seiten ist man in diese längst vergangene Ära eingetaucht, atmet man das Lebensgefühl dieser Jahre ein. Natürlich lebt auch dieser Roman von den Überzeichnungen. Ein britischer Soldat im Ruhestand muss da ebenso anwesend sein, wie der unvermeidliche junge Aufreißer. Genreklischees derer sich auch schon Agatha Christie bedient hat, an die man auch immer wieder erinnert wird, da Vassady in bester Hastings-Manier mit hehrsten Motiven in schwierige Situationen gerät, um sich mit traumwandlerischer Sicherheit für eine Lösung zu entscheiden, die unweigerlich eine noch grässlichere, nahezu ausweglose Lage mit sich bringt. Vom Regen in die Traufe und noch mal zurück scheint also das Motto zu sein, was jedoch für Lesespaß und lautes Lachen sorgt.

Vassady ist ein sympathischer Depp, der selbst den Bösen hier Leid zu tun scheint und der dennoch, wenn auch ungewollt, das Netz um die wahren Täter immer enger zieht. Hinzu kommt, dass Ambler den Schauplatz Hotel aufs Beste zu gestalten vermag und die Angehörigen verschiedenster Nationalitäten in ihren Schrullen aufs Unterhaltsamste beschreibt. Sehr visionär lässt er diese in Gesprächen die europäische Lage erörtern, und hinterlässt dabei beim Leser einen faden Geschmack, werden sich doch wenige Monate danach diese Menschen vielleicht auf verschiedenen Seiten im Kriege begegnen. Was den modernen Krimiautoren lästig geworden zu sein scheint, beherzigte Ambler noch: Genaueste Recherche und Unterhaltung mit unterschwelliger Botschaft.

Insgesamt ist „Nachruf auf einen Spion“ wieder mal ein äußerst kurzweiliger Thriller, der zwar Ambler-typisch mit einem packenden „Shoot-Out“ endet, im Gegensatz zu seinen Vorgängern allerdings weniger actionreich daherkommt. Ein schöner Roman, der bestens für einen Urlaub am Strand geeignet ist und die Lücke zwischen klassischem Whodunit und Agentenroman schließt.“

Wertung: 85 von 100 Trefferneinschuss2Autor: Eric Ambler

  • Titel: Nachruf auf einen Spion
  • Originaltitel: Epitaph for a spy
  • Übersetzer: Matthias Fienbork
  • Verlag: Diogenes
  • Erschienen: 5/2002
  • Einband: Taschenbuch
  • Seiten: 272
  • ISBN: 978-3-257-23250-9

„Dead men are heavier than broken hearts.“

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(c) Diogenes

Gerade erst vor ein paar Tagen habe ich mich mit Übersetzer Peter Torberg am Liebeskind-Stand auf der Büchermesse über ihn unterhalten. Es ging um Krimis, bei denen die Auflösung eigentlich egal ist, weil der Weg dorthin das Ziel darstellt, jeder Satz bis zum Finale genug Erlebnis bietet und es keiner künstlichen Überraschung am Schluss bedarf. Gemeint ist Raymond Chandler. Ein ewiger Klassiker und Wegbereiter des modernen Hardboiled-Genres.

„Kapitulation – eine Entscheidung, welche ich in meinem bisherigen Leben noch in keiner Situation als Alternative in Erwägung gezogen habe. Bei der Niederschrift meiner Rezension zu Raymond Chandlers Debütroman „Der große Schlaf“ kam mir zwischendurch aber tatsächlich mal der Gedanke, dass ich es besser lassen sollte, das Werk des Mannes einer Bewertung zu unterziehen, welcher zwar nicht das eigentliche Genre aus der Taufe gehoben – dafür zeichnet allgemein anerkannt Dashiell Hammett verantwortlich – aber wie kaum ein anderer den „Hardboiled“-Roman so nachhaltig geprägt und letztlich auch salonfähig gemacht hat. Oder um es bildlich auszudrücken: Die Tür zu einer neuen Art von Literatur wurde vielleicht von Hammett gezimmert, die Türklinke um sie zu öffnen und die Welt dahinter zu betreten, verdanken wir meines Erachtens jedoch Chandler. Sein Stil gilt bis heute für alle Schriftsteller, die sich im „Noir“-Bereich und deren Grenzgebiet tummeln als richtungsweisend und taktgebend. Kaum einer, der den 1888 in Chicago gebürtigen Autor nicht als Vorbild angibt, kaum ein Verlag, der den zugkräftigen Namen nicht an irgendeiner Stelle des Buchdeckels platziert, um die Relevanz und Größe des jeweiligen Werks zu unterstreichen. Wann immer man zu einem Buch von John Connolly, Dennis Lehane, Michael Connelly (oder gerade aktuell Ben Atkins „Die Stadt der Ertrinkenden“) und Co. greift – der Name Chandler fällt einem, meist schon auf dem Klappentext, direkt ins Auge. Und dass diese an Heldenverehrung grenzende Würdigung durchaus seine Berechtigung hat, wird man bereits nach der Lektüre von „Der große Schlaf“ feststellen.

1939 veröffentlicht, kehrt hier eine Figur zurück, welche bereits vier Jahre zuvor, genauer gesagt im Januar 1935, ihren ersten Auftritt in der Kurzgeschichte „Killer in the Rain“ (erschienen im Magazin „Black Mask“) gefeiert hatte und den sein schriftstellerischer Vater in „Der große Schlaf“ auf einer neuen Bühne präsentiert: Der Privatdetektiv Philip Marlowe. Seine erste literarische Ermittlung hat nicht nur die Grundfesten des damaligen Krimi-Genres erschüttert, sondern letztlich sogar die Entwicklung einer neuen Film-Gattung befeuert. Und die Verkörperung Marlowes durch Humphrey Bogart an der Seite von Lauren Bacall in der Leinwandumsetzung „Tote schlafen fest“ gilt bis heute gar als einer Höhepunkte des Film Noir. Mehr noch: Es fällt schwer Chandlers Marlowe Reihe zu lesen und dabei nicht wenigstens ab und zu Bogarts Antlitz vor Augen zu haben. Falls jemand jedoch weder das Buch gelesen, noch den (äußerst sehenswerten) Film gesehen hat, sei hier der Inhalt kurz angerissen:

Los Angeles in den 30er Jahren. Die ersten Regenfälle kündigen sich schon in den kalifornischen Vorbergen an, als der 33-jährige Philip Marlowe das Anwesen des steinreichen, aber auch sterbenskranken ehemaligen Ölmagnaten General Guy Sternwood betritt, welcher – mit zwei missratenen Töchtern geschlagen – den Privatdetektiv um Hilfe bittet. Vor wenigen Tagen erhielt der General mit der Post drei Schuldscheine über einige tausend Dollar. Alle unterschrieben von seiner jüngsten Tochter Carmen, die, wie ihre älter Schwester Vivian, verheiratetet mit einem vor kurzem verschollenen Schnapsschmuggler namens Terence „Rusty“ Regan, mit Freude dem Glücksspiel frönt. Der Hintergrund liegt auf der Hand: Erpressung. Marlowe soll die Sache nun näher aufklären und den Absender „zur Rede“ stellen. Dieser ist schnell gefunden. Arthur Gwynn Geiger, nach außen hin einfacher Inhaber eines Antiquariats, scheint unter der Theke noch ganz andere Geschäfte zu betreiben. Zumindest seine ihn verleugnende Angestellte legt diesen Verdacht nahe, welche augenscheinlich keinerlei Ahnung von Literatur, dafür aber ganz andere Reize in Petto hat. Marlowe folgt daraufhin kurzerhand Gwynns Spur zu dessen Haus im Laverne Terrace, wo seine nächtliche Observierung durch einen Schuss und einen darauffolgenden markerschütternden Schrei ein jähes Ende findet.

Im Haus findet er den Antiquar – eindeutig tot – in einer Art Fotostudio. Vor der in einer maskenähnlichen Skulptur versteckten Linse räkelt sich die im Vollrausch befindliche, gänzlich nackte Carmen Sternwood. Von einem Täter oder der Mordwaffe fehlt jegliche Spur. Befindet sich die Pistole vielleicht unterhalb der Leiche? Marlowe, der glaubt nicht mehr viel Zeit zu haben, bis die Polizei am Tatort eintrifft, schleppt Carmen kurzerhand aus dem Haus und fährt diese nach Hause, wo sie von einem erleichterten Butler im Empfang genommen wird. Fall erledigt so scheint es. Doch bei seiner Rückkehr zum Tatort muss er feststellen, dass auch Geigers Leiche inzwischen durch Abwesenheit glänzt.

Wer hat sie dort weggeschafft? Und hat dieser jemand gesehen, wie er Carmen aus dem Haus geschafft hat? Als er am nächsten Morgen vom Tod des Chauffeurs der Familie Sternwood erfährt – er ist offensichtlich samt dem Dienstwagen ins Meer gerast – wird Marlowe klar, dass er mit seinen Ermittlungen in ein Wespennest gestochen hat, in dem Erpressung durch Pornografie nur die Spitze des Eisbergs darstellt. Ein gefährlicher Spießrutenlauf beginnt …

Während auf der anderen Seite des Atlantiks die Morduntersuchung als fairer Sport unter Gentleman das „Golden Age“ der „Whodunits“ trug, stellte Philip Marlowe Ende der 30 Jahre eine gänzlich neue Art des Ermittlers dar. Er ist der Ur-Typus des unbestechlichen, harten und melancholischen Einzelgängers. Ein Privatdetektiv, dem der Auftrag wichtiger ist als das Geld, dass er dafür bekommt und der gnadenlos tötet, wenn es sein muss und sich doch zwischen all den korrupten und geschmierten Bullen des sonnigen Kaliforniens eine gewisse Moral bewahrt hat. Und diese ist nicht selten auch der Leitpfaden seiner Geschichten, da im Laufe der Ermittlungen der eigentliche Fall auch mal in den Hintergrund gerät. Zigarrenasche auf dem Teppichboden, Lippenstift auf dem Glas, Fußspuren im matschigen Untergrund – solch kleine Hinweise überlässt ein Marlowe lieber Detektiven wie Hercule Poirot, Gideon Fell oder Miss Marple.

(…) „Ich bin nicht Sherlock Holmes oder Philo Vance. Ich schnüffle nicht, nachdem die Polizei schon da war, noch mal am Tatort rum, um ’ne zerbrochene Füllfeder aufzulesen und ’nen Fall drauf aufzubauen. Wenn sie glauben, dass es einen im Detektivgeschäft gibt, der so seine Brötchen verdient, dann kennen sie die Polente schlecht.“ (…)

Philip Marlowe trifft Entscheidungen stattdessen aus dem Bauch, folgt den Menschen, welche er in die Enge treibt, umgarnt, bedroht oder einfach verhört. Je nachdem was die Situation gerade erfordert. Und statt Tee, Morphium oder Pfeife gönnt sich Marlowe auch lieber (mitunter etwas übertriebene) Unmengen an Alkohol. Raymond Chandlers Skizzierung von Philip Marlowe hebt sich hier nicht zufällig von den Figuren auf der anderen Seite des großen Teichs ab, sondern ist vielmehr als direkter Gegenentwurf zu verstehen, was das obige Zitat mehr als deutlich macht. Ohne Übertreibung darf man behaupten, dass Chandler die künstlichen Welten einer Christie (mit der er sogar einen barschen Briefwechsel geführt hat) oder einer Sayers regelrecht gehasst hat, da er den Wohlfühlfaktor dieser Rätselkrimis nie mit der brutalen Realität eines echten Mords in Einklang bringen konnte. Er wollte das stereotype Schema aufbrechen, dem Genre literarische Bedeutung verleihen, Realismus, Milieucharakter und Sozialkritik im Krimi Einzug halten lassen. Selbst auf die Gefahr hin, damit gänzlich gegen die damals populäre Form der Detektivgeschichte anzusteuern.

Ein Risiko, dass sich letztlich auszahlte. Ende der 30er, Anfang der 40er Jahre begann die heile Welt des „Golden Age“ – auch durch die Schrecknisse des Krieges – endgültig zu bröckeln. Aus diesen Trümmern erhob sich Philip Marlowe. Intelligent, mitunter charmant, aber vor allem bodenständig. Die Zeit des geistigen Superhirns, das am Ende dem Leser erklären musste, wie der Mord abgelaufen ist – sie war vorbei. Chandler und auf ihn folgende Schriftsteller wie z.B. James M. Cain oder Richard Stark interessierten sich nun weniger für die Identität des Mörders, als vielmehr für die Umstände, die ihn dazu verleiteten, einen Mord zu begehen. Und sie brachten noch ein Element mit, das meiner Ansicht nach sogar das wichtigste darstellt: Eine gehörige Portion Coolness. Man könnte fast behaupten: Vor Philip Marlowe war „Cool“ nur ein Begriff ohne Inhalt. Ein Begriff, den Marlowe mit Leben füllt, denn egal wie sich dieser oftmals sexistische und taktlose Chauvinist gegenüber anderen verhält – sein nur oberflächlicher Zynismus entlarvt ihn letztlich doch als Idealist. Ein Idealist, der sich aber keine Blöße gibt und sich auch für niemanden verbiegt:

(…) „Von mir aus können Sie die feine Dame markieren oder aus einer Whiskypulle frühstücken. Sie dürfen mir auch gern Ihre Beine zeigen. Es sind prima Beine, und es ist mir ein Vergnügen, ihre Bekanntschaft zu machen. Sie können meine Manieren kritisieren. Sie sind ja auch schlecht. Ich habe an langen Winterabenden schon manche Träne darüber vergossen. Aber versuchen Sie nicht, mich ins Kreuzverhör zu nehmen.“ (…)

Es sind Abschnitte wie dieser, welche nicht nur von der Intelligenz Marlowes künden, sondern die auch verdeutlichen, warum es bis heute keinen Schriftsteller gibt, der Chandler in seinem Fach wirklich das Wasser reichen kann. Sicher, es gibt einige Figuren, die Marlowe stark ähneln. Es gibt viele Krimi-Serien, die ein ähnlich atmosphärisches Setting aufweisen. Es gibt Bücher, deren Plot Parallelen zu Marlowes Fällen aufweist. Der Stil aber – er bleibt unnachahmlich, unkopierbar einzigartig. Chandler hat seine Gedanken mit einem lakonischem Witz, tiefschwarzem Sarkasmus und einer unerreichten Coolness aufs Papier gebracht. Eine Mischung, die bis heute beeindruckt und seinesgleichen sucht. Weit weg vom Glamour Hollywoods tauchen wir hier in düstere Gassen ein, harren in dunklen Ecken aus und treffen bildhübsche Frauen, deren Attraktivität aber letztlich nicht reicht, um uns von unserem Weg, der Aufklärung, abzubringen.

Über knapp 200 Seiten führt uns Chandler durch diese dennoch erstaunlich komplexe Geschichte aus Erpressung, Entführung, Mord und Prostitution – mit einer Sprache, die schnurrt wie ein Kätzchen, mit einer atmosphärischen Dichte, welche man mit dem Messer schneiden könnte, mit Twists and Turns, die uns mit den Ohren schlackern lassen. „Der große Schlaf“ ist nicht mehr und nicht weniger, als ein (auch sprachlich) herausragendes Kunstwerk. Ein kultiger Klassiker, der keinerlei Staub angesetzt hat, der in jeder Zeile vor Leben sprüht, und der alles, ja, aber auch alles bietet, was ich an dem „Hardboiled“-Genre so liebe. Und was das den finalen Showdown angeht – für mich eine der besten Szenen, die ich jemals in einem Krimi gelesen habe..“

Wertung: 98 von 100 Trefferneinschuss2

  • Autor: Raymond Chandler
  • Titel: Der große Schlaf
  • Originaltitel: The Big Sleep
  • Übersetzer: Gunar Ortlepp
  • Verlag: Diogenes
  • Erschienen: 03.2009
  • Einband: Taschenbuch
  • Seiten: 208
  • ISBN: 978-3-257-20132-1