„I’m so ugly … That’s okay ‚cause so are you“

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(c) Walde & Graf

Auf der Suche nach dem besonderen Buch? Tony O’Neills „Sick City“ erfüllt wohl wie kaum ein anderes Buch dieses, zugegebenermaßen etwas schwammige, Kriterium. Insbesondere in der Ausgabe von Walde + Graf (inzwischen Teil vom Metrolit Verlag), die einmal mehr Bibliophilenherzen höher schlagen lässt und auch inhaltlich erfrischend abwechslungsreiche, wenn auch derb-deftige Kost bietet. O’Neills Mix aus Pulp, Drogenroman und Noir ist die moderne Antwort auf Nathanael Wests „Der Tag der Heuschrecke“  und sei auch allen Lesern ans Herz gelegt werden, die nach „Trainspotting“ immer noch nicht genug haben.

„Es ist gerade erst ein paar Tage her, als mein übers Bücherregal schweifender Blick wieder auf „Sick City“ von Tony O’Neill fiel – ein Roman, den ich vor knapp drei Jahren gelesen und zum damaligen Zeitpunkt genauso knapp besprochen habe, was mich im Nachhinein doch insofern etwas wurmt, da er weit mehr Aufmerksamkeit verdient hat. Und dasselbe gilt auch für den Schweizer Walde + Graf Verlag, der, inzwischen eingebettet im Verlag Metrolit, nicht nur immer wieder literarische Perlen ausgräbt, sondern diese dann auch in Punkto äußerer Aufmachung großartig in Szene zu setzen weiß.

Sick City“ (später auch als Taschenbuch bei Heyne Hardcore erschienen) ist in der gebundenen Erstveröffentlichung ein echter Hingucker, der Buchliebhaberherzen höher schlagen lässt und bei dem uns als Leser nicht eine Sekunde lang der Gedanke kommt, ob man hier nicht etwas zu viel ausgegeben hat. Cover mit Prägedruck, tolle Illustrationen, ein ebenso überzeugendes Textbild (Markennamen in Originalschrift übernommen) wie eine hervorragende Bindung – das ist in dieser Qualität so selten geworden, dass es auffällt. Und wenn es dann noch mit dem Inhalt zwischen den Buchdeckeln eine derart gelungene Symbiose eingeht – die Übersetzung muss an dieser Stelle besonders gelobt werden – kann man von einem rundum überzeugenden Gesamtpaket sprechen. Allerdings eins, dass meiner Ansicht nach bisher viel zu wenige Leser gefunden hat, wobei meine Besprechung vielleicht (zumindest begrenzt) Abhilfe schaffen kann.

Kurz zum Inhalt: Als Jeffrey am frühen Morgen ins Schlafzimmer seines Lovers Bill zurückkehrt – ein ehemaliger Cop des LAPD – erwartet ihn eine Überraschung. Die harte Nacht mit ein paar Huren vom Santa Monica Boulevard war im Verbund mit dem Übermaß an Drogen wohl zu viel für das Herz von Bill. Nun liegt er tot da. Und Jeffrey hat mit ihm nicht nur einen sicheren Zufluchtsort, sondern auch gleichzeitig eine verlässliche Geldquelle verloren. Keine guten Aussichten für einen Junkie, weswegen die Freude umso größer ist, als er erfährt, dass Bill ihn in seinem Testament bedacht hat. Neben einem ganzen Berg von Koks erbt Jeffrey auch einen Film aus den 60er Jahren, der allerdings niemals über eine Leinwand geflimmert ist, da er unter anderem Hollywood-Stars wie Yul Brynner und Steve McQueen bei einer gewaltigen Sex-Orgie zeigt. Pures Dynamit also, das bei der richtigen Handhabung für ordentlich Kohle sorgen könnte. Doch Jeffrey will zuvor einen Entzug versuchen. Er weist sich selbst in die Entzugsklinik „Clean and Serene“ ein, bekannt geworden durch „Doktor Mike“, der im Fernsehen fleißig Werbung für seine Einrichtung macht – und nebenbei reihenweise gutgläubige Frauen flachlegt.

Bei „Clean and Serene“ trifft Jeffrey auf Randal. Sohn einer Hollywood-Größe, der von seinem Vater stets Rückendeckung bekommen hat, wenn es um seine Sucht ging. Doch nun ist dieser gestorben und sein Bruder nur bereit das Erbe zu teilen, wenn Randal seinen Lebensstil ändert und endlich clean wird. Die Aussicht auf Erfolg ist gering, denn Randal kommt, genauso wie Jeffrey, nicht von den Drogen weg. Und wie ihre Erfahrungen im „Clean and Serene“ zeigen, fehlt letztlich auch beiden einfach der Wille dazu. Stattdessen basteln sie gemeinsam an einem Plan, wie sie Millionen scheffeln können, um den Rest ihres Lebens im Rausch zu verbringen. Mittels Randals Kontakten in Hollywood wollen sie einen Sammler auftun, der für den heiklen Film ein ordentliches Sümmchen auf den Tisch blättert. Keine schlechte Idee, wäre da nicht noch Pat, ein soziopathischer Teilzeit-Dealer, der Wind von der Sache bekommen hat und der auch nicht vor Morden zurückscheut, um seinerseits Profit zu machen. Ein verrückter Trip (im wahrsten Sinne des Wortes) nimmt seinen Lauf …

An dieser Stelle möchte mich erst einmal in aller Form bei meiner Lebensgefährtin entschuldigen, welche während meiner Lektüre von „Sick City“ in einem wohl (ihrem Blick nach) wahrhaft unerträglichem Maße von mir mit gekicherten Halbsätzen wie „Hier, hör mal zu…“ und „Haha, du glaubst nicht, was gerade wieder…“ bombardiert wurde. Aber, wie so viele andere Männer auch, Schatz, kann ich das alles erklären.

Tony O’Neills dritter Roman (sein vierter „Black Neon“ ist ebenfalls bei Metrolit auf Deutsch erschienen) ist halt genau die Art von rasanter und politisch herrlich inkorrekter Achterbahnfahrt, welche man zwischen all dem Mainstream-Allerlei schmerzlich vermisst. Und das nicht nur weil der Aspekt Unterhaltung über alle Maße (und fast darüber hinaus) bedient wird, sondern auch Kunstfertigkeit und Glaubwürdigkeit Hand in Hand gehen, man als Leser trotz all der äußerst drastischen Szenen niemals das Gefühl bekommt, dass irgendeine davon zum Selbstzweck verkommt. Im Gegenteil: O’Neill, ebenfalls einst jahrelang Konsument harter Drogen, macht von Anfang an deutlich, inwieweit die Erlebnisse seiner Protagonisten reale Vorbilder haben, zu detailliert seine Schilderungen, zu bitter-fade ihr Nachgeschmack. Wo andere Autoren aus der Distanz die Thematik behandeln, spricht in „Sick City“ jemand durch seine Figuren. Jemand der nichts erfinden muss, weil er eben haargenau weiß wovon er spricht. Der auch versteht, warum es cool sein kann „drauf zu sein“. Der nachvollziehen kann, warum man diesen nächsten Kick braucht, obwohl man weiß, dass es der letzte sein könnte. Und jemand, der den Widerspruch darin nicht verurteilt.

Wer zwischen den Zeilen liest – angesichts all der Obszönitäten und Gewalttaten zugegebenermaßen nicht immer einfach – erkennt die Zuneigung und die Sympathie, welche O’Neill den Hauptfiguren angedeihen lässt. Weil er mit ihnen vergleichbare Erfahrungen teilt – etwas das bei den meisten Leser wohl (hoffentlich) nicht der Fall sein dürfte. So ist es für uns mitunter schwierig, den Taten von Jeffrey und Randal mit Verständnis zu begegnen. Zwei Menschen, welche ganz unten, im tiefsten Dreck angekommen sind, und die trotzdem darin kein Scheitern sehen. Und so schwer nachvollziehbar für uns dieses Streben nach Selbstzerstörung sein mag, so ist es doch ein ehrliches. Weder der eine noch der andere macht sich Illusionen über ein Leben ohne Drogen. Beide wissen, ein Entzug wird nie erfolgreich sein. Beide wissen, ihr Drogenmissbrauch führt letztendlich in den eigenen Untergang. Und O’Neill versucht erst gar nicht, ihre Entscheidungen zu rechtfertigen oder zu erklären. Stattdessen steckt sich „Sick City“ den moralischen Finger genau dorthin, wo die Sonne nicht scheint.

Ist „Sick City“ also ein Drogenroman wie „Trainspotting“? Sicher, Parallelen, von allem in der Herangehensweise, gibt es viele, aber letztendlich ist O’Neills Werk dann doch zu sehr „Pulp“ und zu „noiresk“ (Der geplante Coup, die scharfe Braut, der Bösewicht), um es sich mit der Kategorisierung so einfach zu machen. Das Spritzen und Schnupfen, das Abklemmen von Adern, das Aufkochen des Löffels – das alles ist zwar allgegenwärtig, bildet aber nicht das Fundament des Romans, das in die Düsternis der Drogensümpfe L.A.s genauso abtaucht, wie in die strahlende Fassade von Hollywood. Eine Traumfabrik, die weit mehr Träume frisst oder zerstört als am Ende erfüllt. Eine Stadt, an der Hoffnungen zerschellen – und ein Ort voller inhaltsleerer Symbole, welche bei genauerem Blick ihre Schattenseiten offenbaren. Wie schon in Nathanael Wests „Der Tag der Heuschrecke“, so wirft auch „Sick City“ einen ungeschminkten Blick hinter die Kulissen, auf die Bürgersteige gegenüber dem „Walk of Fame“, auf die dunklen Straßenschluchten direkt in der Nachbarschaft der großen Kinos und Theater. Santa Monica Boulevard, Hollywood Boulevard, Vine Street – Straßen mit wohlklingenden Namen und Geschichte. Und doch auch Plätze, wo Prostituierte auf ihre Freier warten, Dealer ihre Drogen verticken und Obdachlose die Hauseingänge säumen. (Wer Michael Connelly liest, weiß auch, dass Morde hier keine Seltenheit sind)

Tony O’Neills Roman mag rotzig und dreckig daherkommen, enttarnt aber scheinbar im Vorbeigehen die Doppelmoral derjenigen, die „doch nur helfen wollen“ (Doktor Mike). Und er verdeutlicht, dass die Grenze zwischen Arm und Reich, zwischen Erfolg und Misserfolg im Milieu der Drogensüchtigen verschwimmt. Wenn man Junkie ist, zählt die gesellschaftliche Herkunft wenig – es eint die Sucht, die Suche nach dem nächsten Schuss, der Dealer an der Ecke, welcher seinen Stoff abgewrackten Pennern genauso in die Hand drückt, wie er ihn durch die heruntergefahrenen Fenster der Limousinen reicht. Hinter der Maske sind wir alle gleich – das scheint irgendwie auch eine Botschaft dieses Romans zu sein, dessen Pendel zwischen dem Drogenrausch und der Gewalt hin und her schlägt, um lediglich dort zu verweilen, wo hemmungslos gevögelt wird. Nur um im Anschluss daran, wieder Fahrt in eine der beiden Richtungen aufzunehmen.

Sick City“ ist ein temporeicher, witziger, ekelerregender und auch irgendwie trauriger Trip von schmerzhafter Geradlinigkeit. Die literarische Faust in die Magengrube. Der Stoff, der nichts für Weicheier oder Zartbesaitete ist. Worte, wie im Rausch aufs Papier genagelt. Worte, die sich um Etikette genauso wenig scheren, wie um ihre Wirkung. Und doch Worte, die eine Wirkung haben und nachträglich prägen, denn Verständnis habe ich nach wie vor nicht für derartige Exzesse. Aber ich verstehe jetzt etwas besser, warum man Verständnis haben könnte.“

Wertung: 93 von 100 Trefferneinschuss2Autor: Tony O’Neill

  • Titel: Sick City
  • Originaltitel: Sick City
  • Übersetzer: Stephan Poertner
  • Verlag: Metrolit (Walde + Graf)
  • Erschienen: 3/2011
  • Einband: Hardcover
  • Seiten: 320
  • ISBN: 9783849300166 
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7 Gedanken zu “„I’m so ugly … That’s okay ‚cause so are you“

  1. Ooookay, diese Rezension darf ich gerade auf keinen Fall reinziehen! Denn ich habe genau heute in der Bahn angefangen, „Sick City“ zu lesen. Und nach 50 Seiten bin ich bereits jetzt zum Junkie geworden – und zwar nach diesem Buch! Diese Figuren! Dieser Stil! Das sind dann die seltenen Momente, wo ich wieder übers Bloggen nachdenke, weil solche Bücher mit einer derartigen Sogwirkung verbreitet gehören.
    Kann natürlich sein, dass das Buch letztlich total Banane ist. Kann ich noch nicht beurteilen. Momentan schwelge ich jedenfalls sehr. Und nach der Lektüre lese ich dann auch deinen Text hier. Mal schauen, wie gleich oder unterschiedlich unsere Meinungen dann sein werden. 😉 Es gibt dann aber auf jeden Fall eine Rückmeldung von mir!

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    • *lach* Nein, ich denke nicht, dass du es am Ende Banane finden wirst, aber ich bin mal gespannt auf Deine Rückmeldung. Was du schilderst kann man jedenfalls 1:1 für mich übernehmen. Genauso ist es mir bei Beginn der Lektüre (und auch später) auch ergangen.

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      • Soooooo, bin dann auch mal durch und konnte deine Besprechung endlich lesen. ^^
        Zur Buchaufmachung kann ich nichts sagen, denn ich habe die Wiederauflage von Heyne Hardcore gelesen, die schlicht daherkommt, die Übersetzung von Stephan Poertner nutzt (der allerdings namentlich nicht erwähnt wird, was ich unmöglich finde) und als kleines Schmankerl Markennamen mit Original-Logo im Text abdruckt (kann bei Metrolit ja ebenso sein).
        Zum Inhalt. Eigentlich kann ich dir ja nur zustimmen: was für ein genialer Drogenrauschhöllentrip durch die Schattenwelt Hollywoods. Jede Prise Koks, jedes Fäkalwort, jedes Fitzelchen an Gewalt haben hier Sinn und Verstand – und genau das hebt das Buch von anderen Gewaltexzesses-Elaboraten ab und macht es zu einem rauschhaften Meisterwerk. Wenn man den Drogenkonsum, die Fäkalsprache und all die Brutalität (inklusive dem literweise fließenden Blut) einfach nur aufzählt, wird man dem Roman nicht gerecht, denn das, worum es bei allem geht, die Gesellschaftskritik, das Sezieren von menschlichen Abgründen, findet ja zwischen den Zeilen statt. Und dann erst die wahrhaftigkeit der Figuren. Manchmal auf Klischees reduziert, aber immer noch logisch und menschlich und atmend. Einfach nur beeindruckend.
        Was mich aber wundert: haben sich die Erben von Tate, McQueen und Brynner eigentlich nie beschwert? Denen wird da schließlich ne Orgie untergejubelt. Oder gibt es so ein Tape tatsächlich. Habe nur kurz recherchiert und konnte ad hoc nichts finden. Den im Buch erwähnten Clown-KZ-Film von und mit Jerry Lewis gibt es ja. Letztlich ist das nicht wirklich relevant, aber während der Lektüre habe ich mich halt doch ab und zu gefragt, was da echt ist und was erfunden – und welche rechtlichen Konsequenzen letzteres haben könnte.

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        • Lustig, denn genau dieselbe Frage habe ich mir auch gestellt. Die alte Schauspieler-Prominenz kommt bei dem Film wirklich nicht gut weg. *hüstel* Da könnte man schon erwarten, dass sich – insbesondere in den USA – die Anwälte gierig die Händchen reiben. Aber ich hab nix derartiges gehört. Entweder ist „Sick City“ ziemlich unter dem Radar geflogen oder die Angehörigen haben es mit Humor genommen. – Ansonsten freut es mich, dass du den Roman ähnlich wahrgenommen hast wie ich (die Wahrhaftigkeit und Ernsthaftigkeit zwischen den Zeilen erkennen glaube ich die wenigsten) und empfehle Dir in dem Zusammenhang auch die Fortsetzung „Black Neon“.

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          • Gerade in den USA schlägt Geld ja bekanntlich Humor. Dementsprechend denke ich auch, dass das Buch unterm Radar geflogen ist. Einerseits gut für den Autor, andererseits aber auch sehr schade für ihn, denn das Teil ist wirklich, wirklich gut und hat meiner Meinung nach eine breite Leserschaft verdient.

            Dass es einen zweiten Teil gibt, habe ich glatt übersehen. Vielen Dank für den Hinweis! Habe ich mir gleich mal auf meine Leseliste gepackt.

            Und weil wir das Thema ja gerade beim Schneemann hatten: ich werde mir das Buch als Taschenbuch von Heyne Hardcore kaufen. Ich bevorzuge zwar eBooks (bin zwar eine leidenschaftliche Viellerserin, aber halt keine Bibliophilin), aber da hat sich der Preis an der gebundenen Ausgabe von Metrolit orientiert (kein Wunder, denn das eBook kommt ja auch von dort). Damit ist das eBook doppelt so teuer wie die Taschenbuchausgabe. Sehr kurios.

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  2. @ My Crime Time
    Ja, stimmt Tony O’Neil könnte – sowohl hierzulande als auch in der Heimat – ein paar Leser mehr vertragen. Verdient hätte er es ohne Zweifel. Für mich ist das Buch – neben Welshs „Trainspotting“ und Algrens „Der Mann mit dem goldenen Arm“ (könnte auch eine Neuauflage vertragen) einer der besten, weil plastischsten und nachvollziehbarsten Romane über die Thematik „Drogen und ihr Konsum“. Ist selten, dass ein Autor mich gleichzeitig zum lachen und dann wieder zum grübeln bringen, ohne dass ich im nachhinein zur der Ansicht gelange, irgendwie künstlich manipuliert worden zu sein.

    Dann viel Spaß mit „Black Neon“ – in welchen Format auch immer. 🙂 Die eBook-Preise erschließen sich mir auch nicht immer wirklich.

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  3. Pingback: In London ist der Teufel los | crimealleyblog

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